Leistungsabzeichen mit Bravour bestanden

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Die Leistungsgruppe mit den Schiedsrichtern und Kommandanten (v.l.): Josef Walch (Berchtesgaden/Maria Gern), Kreisbrandmeister Harald Pirker (Bayerisch Gmain), Florian Hallinger (Königssee), Thomas Zuhra (Stufe: Gold-Rot), Sebastian Waldherr (Gold-Grün), Jana Lange (Bronze), Peter Heitauer (Gold), Anton Aigner (Gold), Andreas Kunz (Silber), Christoph Zuhra (Gold-Grün), Florian Haberl (Bronze), Josef Keilhofer (Bronze), 1. Kommandant Georg Graßl und 2. Kommandant Martin Irlinger. Foto: Feuerwehr Bischofswiesen

Bischofswiesen (tho) – Das Leistungsabzeichen »Löschgruppe im Einsatz« wurde kürzlich in verschiedenen Stufen in Bischofswiesen abgelegt. Die einzelnen Stufen sind von Bronze, Silber, Gold, Gold-Blau, Gold-Grün und Gold-Rot gestaffelt. Nachdem man am Montag mit dem Üben, unter der Leitung von Josef Ilsanker, begann, wurde am Donnerstag das Abzeichen unter den strengen Augen der Schiedsrichter Florian Hallinger aus Königssee, Kreisbrandmeister Harald Pirker aus Bayerisch Gmain und Josef Walch aus Berchtesgaden abgelegt.


Als der Gruppenführer die Gruppe den Schiedsrichtern gemeldet hatte, fand die Auslosung der verschiedenen Trupps statt. Der Gruppenführer zog sich zurück, um einen Fragebogen zu beantworten, während seine Kameraden sich der Knotenkunde und den Zusatzaufgaben unterziehen mussten. Ab der Stufe 3 (Gold) wurde die Fahrzeugkunde abverlangt; die Stufe 5 (Gold-Grün) musste Kenntnisse in Gefahrenstoffe zugrunde legen.

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Dann hieß es »Löschgruppe zur Einsatzübung gemäß Auslosung angetreten«. Angenommen war ein Brand in einem Nebengebäude, in dem sich keine Menschen und Tiere mehr in Gefahr befanden. Trotzdem war ein Einsatz unter schweren Atemschutz indiziert. Nachdem der Gruppenführer in seinem Einsatzbefehl die Wasserentnahmestelle, die Lage des Verteils und die Aufgaben des Schlauchtrupps ausgesprochen hatte, hieß es »zum Einsatz fertig«. Ab diesem Moment lief die Stoppuhr. Ziel war es, innerhalb von 300 Sekunden einen kompletten Löschaufbau mit Bereitstellung aufzubauen und die verschiedenen Einsatzziele zu erreichen. Weit unter der Soll-Zeit kam vom Schlauchtrupp-Führer der Befehl »Auftrag ausgeführt« und die Zeit konnte gestoppt werden.

Anschließend folgte der letzte Teil der Leistungsprüfung: das Saugschlauchkuppeln. Hier musste innerhalb von 100 Sekunden eine Saugleitung mit vier Saugschläuchen aus dem Löschfahrzeug entnommen, zusammengekuppelt und mit Halteleine und Ventilleine versehen werden. Nach dem Befehl des Gruppenführers »Zum Saugschlauchkuppeln fertig« starteten die Schiedsrichter ihre Stoppuhren. Nach nicht mal 80 Sekunden war die Saugleitung fertig und es konnte mit der Trockensaugprobe begonnen werden. Dies ist der nervenaufreibendste Teil der ganzen Prüfung. Nun muss die Technik zeigen, ob sie ihren Anforderungen genüge tut. 180 Sekunden muss der Zeiger des Manometers zum Ansaugen am Pumpenbedienstand still stehen. »Der steht wie eine ›Eins‹«, lautete die Aussage des Hauptschiedsrichters Hallinger. Auch durch Hin- und Herziehen der Leitung konnte keine Veränderung des Drucks erreicht werden.

Nachdem man alles abgebaut und das Löschfahrzeug wieder einsatzbereit gemeldet hatte, ging es an die Verleihung der Abzeichen. Wortführend lobte Florian Hallinger die gut ausgebildete Gruppe und bestätigte einen einwandfreien Ausbildungsstand der Feuerwehr Bischofswiesen. Kreisbrandmeister und Verantwortlicher für Leistungsabzeichen Harry Pirker aus Bayerisch Gmain, fand ebenso lobende Worte und gratulierte der Gruppe zu ihrer Leistung. »Natürlich sind der eine oder andere Fehler aufgefallen, aber nur beim äußerst genauen hinschauen«, so der Kreisbrandmeister.

Auch der erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen, Georg Graßl, hatte keine Beanstandungen. »Auch wenn ich hier ganz junge Leute in der Gruppe sehe, so sehe ich auch erfahrene Kameraden, die schon etliche Einsätze, auch schwere Einsätze, hinter sich haben, und wissen, was es heißt, ein Feuerwehrmann beziehungsweise eine Feuerwehrfrau zu sein«, so Graßl.

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