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Die Fußgängerüberwege in Berchtesgaden – hier in Höhe des ehemaligen Postturms – sollen besser beleuchtet werden. Eine sechsstellige Summe wird die Gemeinde dafür in die Hand nehmen. (Foto: Pfeiffer)

Berchtesgaden – Die Fußgängerüberwege in Berchtesgaden sollen besser beleuchtet werden. Das beschloss der Gemeinderat am Montagabend mit zwei Gegenstimmen. »Es gibt keinen Aufschub«, kündigte Bürgermeister Franz Rasp an. Die Sache sei dringlich. Der Stromversorger Eon hatte die Gemeinde darauf hingewiesen, tätig zu werden. 100 000 Euro müssen investiert werden. »Bevor etwas passiert – und wir sind schuld – werden wir selbstverständlich handeln.« Das sagt der Geschäftsführer des Marktes Berchtesgaden, Anton Kurz. Denn die Fußgängerüberwege im Markt sind nicht ausreichend ausgeleuchtet. »Es ist zu dunkel«, weiß der Bürgermeister. Deshalb muss nachgerüstet werden. Und zwar an mehreren Stellen. Das Triembachereck ist davon betroffen, der Fußgängerüberweg am ehemaligen Postturm, bei der »Antonius«-Apotheke, beim Hotel »Wittelsbach«, beim Hotel »Vier Jahreszeiten«, an der Bräuhausstraße, der Reichenbachstraße sowie der Salzburger Straße. »Es geht um die Beleuchtungsdichte«, so Franz Rasp. Da die Vorgeschriebene nicht erreicht werde, »weil in der Regel die Beleuchtung nicht richtig platziert ist«, muss nun optimiert werden. Verbunden mit erheblichen Kosten.


Im Laufe der nächsten zwei Monate soll die Beleuchtung nachgerüstet werden, sagt Marktbaumeister Peter Hasenknopf. LED-Beleuchtungsmittel sind geplant. Autofahrer sollen nachts bereits von Weitem die Fußgängerüberwege erkennen können. Künftig werden die Hinweisschilder vor den Überwegen selbstleuchtend sein.

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Gemeinderat Peter Wiltsch (CSU) gefällt die Nachrüstung nicht. »Das kostet so viel Geld.« Deshalb schlug er eine erneute Prüfung der Angelegenheit vor. Kilian Pfeiffer