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Mann steckt sich bei Polizeikontrolle Drogen in den Mund

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Foto: dpa/David Ebener

Direkt vor den Augen zweier Polizisten steckte sich letzte Woche ein Freilassinger ein Drogentütchen in den Mund. Die Beamten staunten nicht schlecht.


Am Donnerstagnachmittag kontrollierten die Traunsteiner Schienenfahnder am Bahnhof Freilassing einen Radfahrer. Da er keine Ausweispapiere bei sich hatte, kündigten die Polizisten eine Durchsuchung zur Feststellung seiner Identität an. Kurzerhand griff der Mann in seine Brusttasche und steckte sich etwas in den Mund.

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Da der dringende Verdacht bestand, dass es sich dabei um Drogen handelte, forderten die Beamten den Mann auf, den Mund wieder zu öffnen. Nach anfänglichem Zögern holte er das zerkaute Briefchen mit braunen Anhaftungen wieder aus seinem Mund. Laut eigener Aussage soll es sich um eine Kleinmenge Heroin gehandelt haben.

Er gab an, dass er es lieber essen, als der Polizei überlassen wollte.

Nachdem man sich versichert hatte, dass keine gesundheitlichen Beeinträchtigung der Person zu erwarten war, wurde er wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Da der Freilassinger kein unbeschriebens Blatt ist, muss er nun mit einer empfindlichen Strafe rechnen.