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Maschkeragaudi durch die Metzgerstraße

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Die Berchtesgadener Faschingsgilde zeigt sich begeistert von Michael Grießers (Mitte) Kostüm.
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Das interessierte Publikum.
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Und rundherum.
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Aktive Unternehmer kämpfen um den Sieg.
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Der Wüstenschnaps als große Herausforderung für jedes Gespann.
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Werner Bauer weist den Weg.
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Das Organisationsteam vom GTEV D'Untersberg Stamm.
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Eine Spur von Wahlkampf am Faschingssamstag im Markt? Der »Koller-Roller« (l.) tritt gegen das Team Franz Rasp/Bartl Mittner (r.) an. Fotos: Anzeiger/B.Stanggassinger (5), J.Waßmuth (4)
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Berchtesgaden – Eine Radl-truhgaudi samt großer Faschingsparty wurde bei strahlendem Sonnenschein am Samstag auf dem Weihnachtsschützenplatz und in der Metzgerstraße in Berchtesgaden gefeiert. Spitzen Moderation und Animation gab es durch den als Clown verkleideten Moderator Werner Bauer. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band Second Hand Brothers.


Die Stationen des Radltruhrennens wurden von Mitgliedern des GTEV D'Untersberger aufgebaut. So musste man als erstes eine trockene Semmel aufessen und dann einen Wüstenschnaps trinken, wobei ein Wüstenschnaps ein Stamperl voller Semmelbrösel ist. An einem »Bergehaus« waren mit verklebten Stoffbällen Büchsen herunter zuschießen. Große Nägel mussten schließlich noch in einen Hackstock geschlagen werden. An der nächsten Station wartete ein richtiges Stamperl Schnaps auf die Erwachsenen und ein Himbeersaft auf die Kinder. Ein Puzzle musste an der fünften Stelle zusammengebaut werden, ehe es durch einen Slalomkurs ins Ziel ging.

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Insgesamt beteiligten sich 47 Radltruh-Mannschaften: 16 Kinderteams, zehn gemischte Gruppen bestehend aus Eltern und Kindern sowie 21 Erwachsenenteams. Den Anfang machten die jüngsten Teilnehmer, die von Werner Bauer begleitet wurden. Einen sportlichen Wettkampf lieferten sich die Kinder und wurden vom Publikum, darunter viele Maschkera, kräftig angefeuert. Riesen Stimmung kam auf, als die Erwachsenen ins Rennen gingen. Wer da wohl aller dabei war. Politischer Wahlkampf war zu vermuten als Bürgermeister Franz Rasp, Bartl Mittner und Michael Koller ins Rennen ging. In einer Radltruhe saß der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler und wurde von seinen Parteikollegen geschoben und begleitet. Franz Rasp hingegen griff selbst zur Schubkarre und chauffierte Bartl Mittner durch den Parcours. In einem Interview mit Werner Bauer wollte Michael Koller jedoch nicht auf das Politische eingehen – »Wir sind heute nur hier, um Fasching zu feiern«.

Mit dabei war auch das Berchtesgadener Prinzenpaar. Prinz Andreas I. schob seine Prinzessin Tanja I. in der Radl-truhe durch die Metzgerstraße gefolgt von der Berchtesgadener Faschingsgilde. Der Berchtesgadener Adventexpress der Aktiven Unternehmer lieferte sich ein Rennen mit Thomas Hettegger, der als Froschkönig seine Frau Martina, verkleidet als Berchtesgadener Bursch', in seiner Radltruhe hatte.

Gäste aus Uruguay und von der offenen Hilfe Schwäbisch Hall nahmen ebenfalls am Radltruhrennen teil. Jeder Teilnehmer bekam einen Preis und anschließend wurde im Gasthaus »Neuhaus« weiter gefeiert. Einen historischen Tanz führte abschließend die Gruppe von Anita Gloßner am Weihnachtsschützenplatz auf. Bernhard Stanggassinger

Weitere Fotos der Radltruhgaudi finden sich unter www.berchtesgadener-anzeiger.de.