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Mehr Gäste – weniger Übernachtungen

4.3
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Berchtesgadener Land – Durchwachsen wie das Wetter präsentiert sich die Tourismusbilanz für die fünf Gemeinden der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee in den ersten vier Monaten des Jahres. Zwar kamen von Januar bis April um 1,76 Prozent mehr Touristen ins südliche Berchtesgadener Land. Doch wegen der erneut von 4,69 auf 4,50 Tage zurückgegangenen Aufenthaltsdauer nahm die Zahl der Übernachtungen um 2,39 Prozent ab.


Insgesamt 89 599 Gäste kamen von Januar bis April in die fünf Gemeinden des Berchtesgadener Talkessels. Das waren 1 551 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gleichzeitig nahm allerdings die Zahl der Übernachtungen von 413 260 im Vorjahr auf 403  371 in diesem Jahr ab.

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Zumeist ähnlich sieht das Bild in den einzelnen Gemeinden aus, wenngleich es hier auch einige Abweichungen gibt. So ging in Berchtesgaden auch die Gästezahl um 1,99 Prozent zurück, bei den Übernachtungen ergibt sich sogar ein stattliches Minus von 6,76 Prozent. Die Aufenthaltsdauer in Berchtesgaden betrug aufgrund der Hotelstruktur im Durchschnitt nur noch 3,55 Tage.

In Bischofswiesen sieht es da schon moderater aus. Zwar muss die Gemeinde ebenfalls ein Gästeminus von 3,80 Prozent hinnehmen, doch hier stieg die Übernachtungszahl um 0,80 Prozent. In Bischofswiesen darf man sich nämlich gegen den Trend über einen Anstieg der Aufenthaltsdauer von 4,77 im letzten Jahr auf exakt 5,00 Tage in den ersten vier Monaten 2014 freuen.

Von 4,30 auf 4,65 Tage gestiegen ist auch die Aufenthaltsdauer in Marktschellenberg. Weil aber die Gästezahlen um stattliche 8,16 Prozent abnahmen, musste man auch bei den Übernachtungen einen Rückgang um 0,79 Prozent hinnehmen.

Ähnlich sieht die Tendenz in den Gemeinden Schönau am Königssee und Ramsau aus. In Schönau am Königssee freut man sich einerseits über 6,87 Prozent mehr Gäste, muss aber ein Minus von 0,17 Prozent bei den Übernachtungen hinnehmen. Und nach Ramsau kamen von Januar bis April sogar um 8,35 Prozent mehr Gäste. Dennoch registrierte man in der Nationalparkgemeinde um 0,68 Prozent weniger Übernachtungen. Ulli Kastner