weather-image

Mehr Gäste, weniger Übernachtungen

5.0
5.0
Bildtext einblenden
In der Marktgemeinde Marktschellenberg darf man sich über einen guten Tourismusmonat Februar freuen. (Foto: BGLT)

Berchtesgadener Land – Nur noch 4,25 Tage (Februar 2016: 4,71) blieben im Februar durchschnittlich die Gäste in der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK). Das ist auch der Grund dafür, warum trotz eines Gästeanstiegs von 5,85 Prozent die Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,35 Prozent zurückgingen.


Im Gegensatz zum schlechten Januar kamen im Februar 1 662 Gäste mehr in die fünf Gemeinden des Berchtesgadener Talkessels als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig reduzierte sich allerdings die Zahl der Übernachtungen um 5 817. Damit setzte sich in der TRBK der Abwärtstrend bei den Übernachtungen fort. Das Gesamtminus im laufenden Jahr liegt bei 5,43 Prozent. Etwas anders sieht es bei den Gästeankünften aus. Hier liegt man im laufenden Jahr noch knapp mit 0,77 Prozent im Plus.

Anzeige

Ähnlich sehen im Februar die Tourismusbilanzen in den einzelnen Gemeinden aus. Berchtesgaden verzeichnete bei den Gästen ein Plus von 0,51 Prozent, während die Übernachtungen um 7,53 Prozent zurückgingen.

In Bischofswiesen sah es etwas besser aus. Hier registrierte man ein Gästeplus von 12,59 Prozent, während die Übernachtungen um 2,27 Prozent abnahmen.

Ähnlich war es im Februar in Schönau am Königssee. 14,41 Prozent mehr Gäste kamen in die Tourismusgemeinde. Dennoch musste man bei den Übernachtungen ein Minus von 1,53 Prozent hinnehmen.

Die Gemeinde Ramsau musste auch bei den Gästen einen Rückgang verkraften. 4,59 Prozent weniger Urlauber kamen im Februar in die Nationalparkgemeinde. Das schlägt sich bei den Übernachtungen mit einem Minus von 7,62 Prozent nieder.

In Marktschellenberg, wo die Tourismusbilanzen wegen der relativ wenigen Beherbergungsbetriebe traditionell mit starken Ausschlägen nach oben und unten verbunden sind, konnte man die starken Januarverluste fast wieder aufholen. Bei den Gästen gab es im Februar einen Anstieg von 25 Prozent, bei den Übernachtungen ein Plus von 11,67 Prozent. Ulli Kastner