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Mehr Haselhühner gesichtet – »Tiere freuen sich über die neuen Kehlsteinwege«

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Ein Haselhahn oberhalb der Ligeretalm. (Foto: Bayerische Staatsforsten)

Berchtesgaden – Wie die Bayerischen Staatsforsten berichten, wurden in den vergangenen Wochen vermehrt Haselhühner auf den neuen Kehlsteinwegen beobachtet.


An den Randbereichen der feinen, aus natürlichen Gesteinsmaterial bestehenden Deckschicht finden sich viele kleinere Steine. Diese werden von den Hühnern bevorzugt als sogenannte Magensteine aufgenommen, um die Verdauung fester Nahrung im Magen zu verbessern.

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»Wir können davon ausgehen, dass sich dieser positive Effekt auch auf andere Raufußhühner wie zum Beispiel das Auerwild auswirkt. Die Hühner werden diese Steine sicherlich besser vertragen als Teerbrösel«, berichtet Korbinian Häuslschmid von den Bayerischen Staatsforsten.

Zusätzlich bieten die neuen Forst- und Wanderwege für die Hühner auch noch die Möglichkeit, bei trockener Witterung sich mithilfe des feinen Deckmaterials intensiv der Pflege des Federkleides zu widmen. In den vergangenen Tagen wurden die letzten größeren Restarbeiten an den Wegen ausgeführt, die Sperrschilder abgehängt und die alten Wegweiser wieder aufgestellt.

Auch der Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller freut sich: »Wir sind froh darüber, die Wege für die Menschen und die Umwelt vom giftigen Teer befreit zu haben. Dass sich die scheuen Haselhühner nun in ruhigen Momenten auf den sanierten Wegen einfinden, sehe ich als eine weitere Bestätigung.« fb