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Mehr Komasäufer im Landkreis

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2013 haben 39 Kinder und Jugendliche im Landkreis zu tief ins Glas geschaut. So tief, dass sie im Krankenhaus landeten. (Foto: Pfeiffer)

Berchtesgaden – Trinken, bis der Arzt kommt: Das Rauschtrinken bei Schülern bleibt ein Problem, auch wenn die Zahl der Betroffenen im Bundestrend zurückgeht. Im Landkreis Berchtesgadener Land landeten im Jahr 2013 mehr jugendliche Komasäufer in einer Klinik. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen 39 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.


Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2012 um 44,4 Prozent. In den vergangenen zwölf Jahren gab es eine Steigerung von 85,7 Prozent.

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»Bundesweit zeichnet sich beim Rauschtrinken eine erste Trendwende ab. Ich hoffe, dass wir diese positive Entwicklung auch bei uns langfristig erreichen«, sagt Michael Schneider, Chef der DAK-Gesundheit in Bad Reichenhall. Zur Unterstützung setzt die Krankenkasse 2015 die erfolgreiche Aufklärungskampagne »bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen« im Landkreis Berchtesgadener Land fort.

Beim bundesweiten Wettbewerb »bunt statt blau« werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 62 000 junge Künstler teil. Weitere Informationen über die Aktion gibt es im Internet unter www.dak.de/buntstattblau. fb