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Mehr Zimmer und Raum für Wellness

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Soll erweitert werden: das Hotel »Bärenstüberl« in der Hinterschönau. Foto: Anzeiger/Wechslinger

Schönau am Königssee – Die geplante Erweiterung des Hotels »Bärenstüberl« hat eine weitere Hürde im Gemeinderat genommen. Das Gremium beschloss in seiner jüngsten Sitzung am Dienstagabend mit drei Gegenstimmen die Auslegung der Pläne und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange.


Die Betreiber des »Bärenstüberls« planen den Neubau eines zweiten Gebäudetraktes inklusive eines Verbindungsbaus. Somit soll von bisher 13 auf 41 Zimmer aufgestockt werden. Dadurch soll eine Kapazität von maximal 100 Betten erreicht werden. Daneben sind unter anderem ein Wellnessbereich, eine Betriebsleiterwohnung und ein Verwaltungsbüro vorgesehen. Die Gaststätte soll in ihrem jetzigen Zustand mit 160 Sitzplätzen belassen werden.

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Für den Anbau ist nur ein Satteldach gestattet, der niedrigere Verbindungsbau darf auch ein Flachdach bekommen, sind sich die Gemeinderäte einig. Neben Parkplätzen an der Grünsteinstraße soll auch eine in den Hang gebaute Garage mit vier Stellplätzen entstehen. Die Verkehrsführung bleibt in ihrer jetzigen Form bestehen. Der Gemeinderat folgte mit diesem Beschluss dem Vorschlag des Bauausschusses.

Josef Springl (CSU) äußerste sich skeptisch: »Im Bärenstüberl ist nichts los. Wird das mit dem Neubau besser?« Das beantwortete Bürgermeister Stefan Kurz (CSU) klar: »Wenn mehr Betten zur Verfügung stehen, wird es besser. Die Rentabilität erhöht sich.« Auch Franz Grassl (CSU) zeigte sich überzeugt davon, dass das »Bärenstüberl« in der jetzigen Form nicht mehr zeitgemäß und dadurch für Gäste nicht mehr attraktiv sei. »Da müssen Kapazitäten geschaffen werden, um wirtschaftlich arbeiten zu können.«

Für Johann Hölzl (FW) dagegen ist der Neubau zu hoch. Derlei Bedenken konnte Zweiter Bürgermeister Manfred Vonderthann (FW) nicht nachvollziehen. Er plädierte klar für die Erweiterung. »Seien wir doch froh, dass ein bestehender Betrieb in eine Verbesserung investiert«, sagte er. Christian Fischer