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Metallgestelle für Drahtesel

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Auch gegenüber der Drogerie Müller steht ein Fahrradparksystem. (Foto: Tessnow)

Berchtesgaden – Der Frühling ist da und die Natur tut sich auf. Auch im Markt hat sich seit ein paar Tagen etwas aufgetan. Wer die angenehmen Temperaturen zum Flanieren durch die Fußgängerzone nutzte, konnte mancherorts neu installierte Metallgestelle erblicken. Nicht jedem erschließt sich auf Anhieb die Funktion der Gerüste. Auch über die Optik gehen die Meinungen auseinander. Marktbaumeister Peter Hasenknopf erklärte dem »Berchtesgadener Anzeiger« auf Nachfrage, was es mit der Einrichtung auf sich hat.


Mit dem Frühling beginnt die Fahrradsaison und die Zweiräder sollten nach Möglichkeit nicht zu ungeordnet im Marktbereich herumstehen oder wild befestigt werden. Daher hat sich die Gemeinde etwas einfallen lassen. Marktbaumeister Peter Hasenknopf erklärt: »Wir möchten testen, wie ein neues Fahrradparksystem angenommen wird und wie hoch der Bedarf ist. Werden die Fahrradständer angenommen, könnte die Zahl der Vorrichtungen erhöht werden. Auch die endgültigen Positionen sind noch nicht fix.«

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Aktuell befinden sich fünf Fahrradparksysteme im Marktbereich. Vor dem ehemaligen Postturm, am Triembacher Eck, gegenüber der Drogerie Müller, am Rathaus sowie vor dem Kongresshaus. Dort soll demnächst auch eine Ladestelle für E-Bikes eingerichtet werden. Hasenknopf: »Es soll die sanfte Mobilität gefördert werden. Das heißt, das Fahrrad zu benutzen und das Auto mal stehen zu lassen«, ergänzt der Marktbauleiter.

Die Fahrradparksysteme gibt es in einseitiger und zweiseitiger Ausführung. Das Gestell ist mit jeweils vier Bodenkonsolen verankerbar und bietet je nach Modell für fünf bis zehn Räder Platz. Das Parksystem ist auf alle Fahrradtypen zugeschnitten. Die Lenkerhaltebügel aus Aluminiumguss symbolisieren in den Farben anthrazit, hellblau und silber die verschiedenen Lenkergrößen. Das Querrohr ist Stahl feuerverzinkt. Jörg Tessnow

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