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Mit Falschdokumenten bei Polizeikontrolle ausgewiesen

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Foto: dpa/Oliver Berg

Zwei Männer wurden durch die Grenzpolizeiinspektion Piding festgenommen, nachdem sie sich mit gefälschten Dokumenten auswiesen. Die wahre Identität von einem der Männer ist bis dato weiterhin ungeklärt.

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Bereits in der Nacht auf Montag wurde ein italienischer Pkw und dessen Insassen auf der BAB A8 in Fahrtrichtung Salzburg, Höhe Neukirchen einer Kontrolle unterzogen.

Der georgische Fahrzeuglenker konnte sich zwar rechtmäßig ausweisen, seine griechische Fahrerlaubnis sowie das gesamte „Dokumentenpaket“ - bestehend aus griechischem Reisepass, Personalausweis und Führerschein - seines Beifahrers weckte jedoch das Interesse der Beamten. Auch der Umstand, dass der angebliche Grieche kein Griechisch sprach, erhärtete den anfänglichen Verdacht der Schleierfahnder.

Das „Dokumentenpaket“ sowie der Führerschein hielten der Überprüfung der Fahnder nicht lange stand - alle vier Dokumente erwiesen sich als zum Teil hochwertige Fälschungen.

Konfrontiert mit dem Sachverhalt, zeigten sich beide Beschuldigte äußerst überrascht - schließlich wurden sie laut eigener Angaben, bereits mehrfach mit diesen Dokumenten behördlichen Kontrollen unterzogen und nie wurde bislang etwas beanstandet.

Beide Personen wurden vorläufig festgenommen und auf die Grenzpolizeiinspektion Piding verbracht. Der georgische Fahrer wurde wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht, bevor er nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung seine Reise fortsetzen konnte.

Die wahre Identität seines „griechischen“ Beifahrers konnte jedoch bis zuletzt nicht ermittelt werden. Neben einer Anzeige wegen Urkundenfälschung wurde er auch wegen illegaler Einreise und Aufenthalt beanzeigt. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde gegen diesen ein Haftbefehl beantragt, welchen der Ermittlungsrichter bestätigte. Er wurde daraufhin in die nächstgelegene JVA eingeliefert. Die Ermittlungen hinsichtlich seiner wahren Identität dauern weiter an.

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