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Adventssingen in der Ramsau für den guten Zweck

Musizieren für Tansania

Ramsau – In der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Sebastian erfüllten am Vorabend des 2. Advents erwartungsvolle Lieder, Musikstücke und Texte den Altarraum. Es ist die Zeit der Vorbereitung, ein Weg von der Dunkelheit zum Licht, von der Verwirrung zur Klarheit, die Gott mit der Geburt seines Sohnes Jesus stiftet. Unter diesem Motto verstanden es die mitwirkenden Musik- und Gesangsgruppen, das zahlreich erschienene Publikum zu unterhalten.

Bairisch echt und besinnlich: Beim Adventssingen in der Ramsauer Pfarrkirche kam vorweihnachtliche Stimmung auf. (Foto: privat)

Nachdem die Ramsauer Bläser von der Empore aus den Abend eröffnet hatten, begrüßte Pfarrer Herwig Hoffmann die Gäste und leitete zum ersten Gesangstück der Stoaberg Sängerinnen mit ihren unverwechselbar schönen Stimmen weiter. Die Antoniberg-Musi, ebenso beeindruckend wie auch der Auzinger Zwoagsang und die sechs jungen Musikantinnen und Musikanten der Schuster-Musi, denen man die Freude am Musizieren förmlich anmerkte, schlossen den Programmblock.

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Der Advent in seiner altbairsch-alpenländischen Ursprünglichkeit brachte die Stille und Besinnlichkeit in die Herzen der Besucher. Die Texte und Gedanken, vorgetragen von Pfarrer Herwig Hoffmann, sorgten für den speziellen Charakter, der der Veranstaltung einen besonderen Zauber verlieh, unverfälscht und frei von Sentimentalität.

Der Erlös der Veranstaltung konnte, da sich alle Mitwirkenden in den Dienst der guten Sache gestellt hatten, Gerda Kurz übergeben werden. Sie und Johanna Frimberger, die beide dem Adventssingen beiwohnten, leiten seit vielen Jahren Selbsthilfeprojekte in Tansania. Neben dem Bemühen um Menschenrechte und Demokratie ist Bildung und Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen und jungen Frauen die Hauptaufgabe der Organisation. M.B.