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Nachwuchssorgen beim GTEV Almrausch

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Die Geehrten, die Chefs und der Neue (v.l.): Vorsitzender Ludwig Hochreiter, Georg Miez, Marie-Luise Datz, Michaela Hackl, Michael Hackl und 2. Vorsitzender Stefan Hackl. Foto: privat

Berchtesgaden (A.K.) – Zur Generalversammlung des GTEV Almrausch im Gasthaus »Laroswacht« konnte Vorsitzender Ludwig Hochreiter am Samstag zahlreiche Mitglieder begrüßen, darunter die Fahnenmutter Gretel Kastner sowie den Vorsitzenden der Untersalzberger Weihnachtsschützen, Michael Koller, und deren Ehrenvorstand Michael Wendl. Auf der Tagesordnung standen Ehrungen und ein ernstes Thema: Nachwuchsmangel.


In seinem Vorstandsbericht bedankte sich Hochreiter bei den Jugendleitern für die hervorragende Arbeit und die ehrenamtlich geleisteten Stunden, den aktiven Diandl und Buam für die Gestaltung der Almtänze sowie den Weißenstoanan für ihre Unterstützung in der vergangenen Saison. Ein besonderer Dank galt dem scheidenden Taferlbuam Maxi Kurz, der bei der Feier zum 90-jährigen Bestehen mit neuen Wadlstrümpfen beschenkt wurde.

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Ein wenig Enttäuschung machte sich bei Hochreiter breit, als er nochmals auf das Gründungsfest zu sprechen kam, da er mit größerer Beteiligung gerechnet hatte. Aber schon in der Kirche sei dies vergessen gewesen. »Ein feierlicher Gottesdienst, zelebriert von Kaplan Leitenbacher, den Ministranten in der Tracht, die musikalische Untermalung durch die Geschwister Hallinger. Es war ein pfundiger Auftakt zu unserem kleinen Fest. Nach der Messe ließen die Untersalzberger Weihnachtsschützen ihre Böller krachen, und die Drogzapfn-Buam erwarteten uns an der Eingangstüre mit flotten Landlern«, erzählte Hochreiter.

Große Sorge bereitet dem Vorsitzenden der Nachwuchs. »In diesem Jahr können wir nur ein neues Mitglied aufnehmen, nämlich unseren Michael Hackl. Und der kommt aus der Jugendgruppe«, stellte Hochreiter klar. Trotz einer Schnupperplattlerprobe im Frühjahr habe es bei der Jugendgruppe keine Neuzugänge gegeben. Bei den Heimatabenden im Kongresshaus werde dies in den Berichten beschönigt. Man brauche sich um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen, heiße es dort stets. Aber die Realität schaue anders aus. »Wenn die Jugendleiter die Kinder der Weißenstoana um Verstärkung bitten müssen und denen dann die Möglichkeit gegeben wird, ihr Können bei unserem Almtanz darzubringen, sollte das zu denken geben«, so Hochreiter.