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Natur hält Einzug in den Bioräumen

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Diese Schülerinnen freuen sich über den Einzug von zwei Bäumen in die Biologieräume. (Foto: privat)

Berchtesgaden – Zwei Bäume schmücken seit Kurzem die Biologieräume des Gymnasiums Berchtesgaden. Das Greenteam der Schule hatte sich in den letzten Monaten intensiv mit einer Neugestaltung dieser naturwissenschaftlichen Räume beschäftigt – sie sollten naturnaher und anschaulicher gestaltet werden.


Schon vor den Sommerferien hatten die acht Mädchen des Greenteams zusammen mit Peter Renoth vom Forstbetrieb Berchtesgaden geeignete Bäume aus dem Wald ausgesucht, diese fällen und vom Forstbetrieb zur Schule transportieren lassen. Hier lagen nun eine schöne Fichte und eine stattliche Buche eine gewisse Zeit auf dem Schulhof zum Trocknen, bis sie jetzt mit Unterstützung des Hausmeisters Robert Nixdorf an ihrem endgültigen Bestimmungsort montiert werden konnten. Die Atmosphäre in den Klassenräumen hat sich dadurch grundlegend geändert. Die Natur hat Einzug in die Bioräume gefunden. Neben den Bäumen haben die Greenteam-Mädchen auch noch Pflanzen auf den Fensterbänken aufgestellt und auf Pappe gemalte Vögel an den selbst gestrichenen Wänden angebracht. »Jetzt sieht alles viel freundlicher und biologischer aus«, war die einhellige Meinung der Organisatorinnen.

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Obwohl dieses Projekt nun beendet ist und der gesamten Schulgemeinschaft viel Freude machen sollte, gehen den Greenteam-Mädels die Themen nicht aus. Als nächstes Projekt steht ein Besuch der Igelstation am Chiemsee an, in der sich die Teammitglieder über die Überwinterungsbedingungen von Igeln informieren können. Eventuell besteht auch die Möglichkeit, einen Igel im eigenen Garten oder an der Schule in einem geeigneten Bereich überwintern zu lassen. Geplant ist außerdem noch die Haltung von Urkrebsen in den Bioräumen, die dann als lebende Tiere die Biologiesammlung bereichern und als Anschauungstiere genutzt werden können.

Das Greenteam des Gymnasiums Berchtesgaden hat, finanziell unterstützt von Förderverein und Schulleitung, mit diesen Aktionen gezeigt, dass auch eine kleine Gruppe von engagierten Schülerinnen eine Menge Veränderungen bewirken kann. fb