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Nur die Ruhe: Gemeinderat Marktschellenberg vertagt Antrag

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Die Entscheidung über eine »Verkehrsberuhigte Zone« an der Salzburger Straße Nord ist vorerst vertagt. (Foto: Rothenbuchner)

Marktschellenberg – Der Marktschellenberger Marktgemeinderat hat während der Sitzung am Montagabend beschlossen, die Entscheidung über eine »Verkehrsberuhigte Zone« für den nördlichen Teil der Salzburger Straße vorerst zu vertagen.


Die »Interessengemeinschaft Salzburgerstraße Nord« hatte am 23. Januar diesbezüglich einen Antrag eingereicht.

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Eine endgültige Entscheidung über den Antrag könne nicht getroffen werden, ehe man keine Erfahrungsberichte zu der neuen Anbindung des Gastagwegs an die B305 habe. Derzeit ist die Salzburger Straße ja von der Hausnummer 33 bis zur Einmündung B305 gesperrt. Ähnlich äußerten sich auch die angefragten Fachbehörden, das Staatliche Bauamt Traunstein sowie die Polizeiinspektion Berchtesgaden. Beide wollten keine Aussage treffen, ehe die Auswirkungen der Baumaßnahme nicht geprüft seien.

Laut Bürgermeister Franz Halmich soll Mitte März mit den letzten Bauarbeiten begonnen werden, sie werden circa einen Monat dauern. Im Mai möchte man dann Verkehrszählungen an der Salzburger Straße durchführen. Dann könne man auch über die Sinnhaftigkeit einer »Verkehrsberuhigten Zone« entscheiden.

Ein weiteres Hindernis für den Antrag seien die Parkplätze, hieß es am Montag. Für eine »Verkehrsberuhigte Zone« müssten Parkplätze ausgewiesen werden, die von beiden Seiten zugänglich sind. Das sei aber aus Platzgründen nicht möglich. Auch Parkplätze auf einem unbebauten Grundstück an der Straße seien kaum sinnvoll umzusetzen. »In diesem Bereich dürfte dann also nicht mehr geparkt werden. Das will wahrscheinlich auch niemand«, so Halmich.

Voraussichtlich wird das Thema im Frühsommer noch einmal auf der Tagesordnung des Marktgemeinderats stehen. ra