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Pidinger Werkstätten im Umbruch

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Besuch in den Pidinger Werkstätten (v.l.): Florian Huber (Leiter Fachbereich Montage), Anton Mayr (Mitarbeitervertreter), davor Franz Auer (Mitarbeitervertreter), Werner Eckhardt (Mitarbeitervertreter), Franziska Böhnlein (Vorstandsmitglied WJ BGL), Andreas Kriwan (Vorsitzender WJ BGL), Markus Spiegelsberger (Geschäftsführer). (Foto: privat)

Piding – Einen spannenden Einblick in die Tätigkeiten und Herausforderungen der Pidinger Werkstätten erhielten die Wirtschaftsjunioren Berchtesgadener Land bei ihrer dortigen Betriebsbesichtigung.


Die Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe sind eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen. Der Geschäftsführer Markus Spiegelsberger und Florian Huber, der Leiter des Fachbereichs Montage, nahmen sich viel Zeit, um den jungen Nachwuchskräften der Wirtschaftsjunioren über theoretischen Input hinaus einen lebensnahen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen.

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Zum Dank und in Anerkennung ihres wesentlichen Beitrages zur Teilhabe und zur Vielfalt der Wirtschaftsregion Berchtesgadener Land überreichten die Wirtschaftsjunioren den Pidinger Werkstätten nun eine Spende von 250 Euro.

Unter dem Titel "WJ Impuls" organisieren die Wirtschaftsjunioren Berchtesgadener Land monatlich an unterschiedlichen Veranstaltungsorten Stammtische mit Kurzvorträgen oder Betriebsbesichtigungen. Doch die Veranstaltung im April, welche in die Pidinger Werkstätten führte, wird wohl besonders in Erinnerung bleiben.

Nach einer kurzen theoretischen Präsentation führten Markus Spiegelsberger und Florian Huber die Teilnehmer durch die Werkstätten. Dort ist gerade viel im Umbruch, denn derzeit erfolgen umfangreiche Umbaumaßnahmen, welche beispielsweise die bisherige Wäscherei betreffen. Das bringt neben der grundsätzlichen Enge – so fehlt in der Schreinerei Platz für eine zweite CNC-Maschine – auch behelfsmäßige Arbeitsplätze in einem Container mit sich.

Die Pidinger Werkstätten der Lebenshilfe sind in den Bereichen Küche/Hauswirtschaft, Metall, Montage/Verpackung, Schreinerei/Holz und Wäscherei tätig, zudem stellen sie angeleitete Arbeitskräfte für auswärtige Dienstleistungen zur Verfügung. Im Fachbereich Metallverarbeitung werden derzeit Teile für Maschinenbauer produziert, welche nach China verschifft werden und für die höchste Qualitätsanforderungen gelten. Dabei ist schon allein der Transport der Menschen mit Behinderung in der Früh eine logistische Herausforderung. fb