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»Platz zwei geht gar nicht«

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Auch bei der Wok-WM möchte Rodel-Olympiasieger Felix Loch Gold holen. Foto: Archiv/Pfeiffer

Schönau am Königssee – Stefan Raab kommt mit seiner Wok-WM am Samstag, 8. März, zum zweiten Mal an den Königssee. Mit dabei: Ein Fahrerfeld aus Promis – und solchen, die es werden möchten. Der »Berchtesgadener Anzeiger« hat sich im Vorfeld des Großereignisses mit den »Stars und Sternchen« unterhalten. Heute: Felix Loch, Dreifach-Olympiasieger im Rodeln.


Erst einmal Glückwunsch zu den beiden Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Sotschi. Wie fühlt man sich als frisch gebackener Olympiasieger?

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Felix Loch: Man fühlt sich natürlich gut. Ich denke, es waren zwei hammergeile Wochen mit zwei Medaillen und dann noch mit einem umso schöneren Abschluss. Ich durfte die Fahne für Deutschland tragen. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Mit den Tobis (Doppelrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt; Anm. d. Red.) hatte ich viel Spaß. Die zwei Wochen waren eine wirklich schöne Zeit. Ich fühle mich gut, versuche das alles zu genießen, trotzdem ist es derzeit recht stressig. Ich versuche alles mitzunehmen, was so geht.

Die Wok-WM findet erneut in Schönau am Königssee statt. Du gehst dort zum zweiten Mal im Wok an den Start. Wie steht es um deine Nerven?

Loch: Eigentlich bin ich fast nervöser als bei den Olympischen Spielen (lacht). Nein, das war ein Spaß. Die Wok-WM ist eine schöne Sache bei uns am Königssee. Einiges haben wir bereits in den letzten Jahren erlebt. Die Veranstaltung ist eine hervorragende Werbung für unsere Region, für die Rodelbahn, aber natürlich auch für uns als Sportler. Wenn ich bei der Wok-WM erfolgreich bin, kann ich am Ende Wok-WM-Geschichte schreiben.

Trainierst du im Vorfeld auch? Wie bereitest du dich auf die Wok-WM vor?

Loch: Ich trainiere relativ wenig. Am Tag davor ist ein kurzes Training vorgesehen. Das ist ja eher eine Gaudi-Veranstaltung. Ich fahr' aber bei Stefan Raab im Wok mit und deshalb ist es doch auch mit Ernst verbunden. Denn der Stefan möchte in jedem Fall gewinnen. Er ist da sehr ehrgeizig. Daher müssen wir uns schon zusammenreißen, um am Ende auch ganz oben zu stehen (lacht).

Gibt es bestimmte Rituale, die du vor der Fahrt einhalten wirst? Eventuell einen Glücksbringer?

Loch: Von Glücksbringern halte ich eigentlich relativ wenig. Rituale habe ich auch keine. Wir schreien uns vor der Fahrt auch nicht an, wie es etwa die Bobfahrer tun. Einfach rein in den Wok und los geht es. Das ist ziemlich entspannt. Glücksbringer braucht man dazu nicht.

Was erwartest du dir vom Wettbewerb? Ist die Chance, auf das Podium zu kommen, realistisch?

Loch: Ich denke schon. Wir haben ein gutes Team. Ich war bisher immer mit beim Stefan im Wok dabei. Seitdem ich mitfahre, sind wir immer auf dem Podest gestanden. Auch heuer ist das unser Ziel. Alles andere wäre eine Niederlage. Platz zwei geht gar nicht. Wir müssen die Ehre des »TV total«-Woks hochhalten und deshalb ganz oben stehen.

Wer fährt beim Bob von Stefan Raab noch mit?

Loch: Manuel Machata und Steffen Henssler. Wir kennen uns ganz gut, da ist das eine oder andere drin.

Freust du dich auf die Abschlussparty der Wok-WM?

Loch: Man trifft interessante Leute, das ist ein schöner Abschluss der ganzen Sache. Es wird dann zwar immer sehr spät, die Nacht bleibt kurz, aber das sollte nicht das Problem sein. Denn danach habe ich genug Zeit zum Ausschlafen. Kilian Pfeiffer