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Polizei Berchtesgaden verwarnt zahlreiche rücksichtslose Autofahrer an Bus-Haltestellen

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Foto: Arno Burgi/Illustration/dpa

Berchtesgaden – Viele Verkehrsteilnehmer halten sich an Bushaltestellen nicht an die vorgeschriebenen Verkehrsregeln – deshalb kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Die Berchtesgadener Polizei musste bei mehreren Kontrollen in den letzten Tagen einige Verwarnungen aussprechen und kündigt weitere intensive Überwachung an.


Aufgrund mehrerer Schulwegunfälle Anfang des Jahres im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd führt auch die Polizeiinspektion Berchtesgaden ab Beginn dieser Woche verstärkte Kontrollen durch.

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Als Schwerpunkt werden im gesamten Dienstbereich nun über einen längeren Zeitraum Schulbushaltestellen überwacht. Hier gelten verschiedene Verkehrsregeln, die vielen Autofahrern erfahrungsgemäß nicht bekannt bzw. in Vergessenheit geraten sind.

Nähert sich ein Omnibus des Linienverkehrs oder ein gekennzeichneter Schulbus einer Haltestelle und hat sein Warnblinklicht eingeschaltet, darf der Bus nicht mehr überholt werden. Hält der Bus bereits an der Haltestelle, so darf nur mit Schrittgeschwindigkeit (max. 10 km/h) in entsprechendem Abstand daran vorbeigefahren werden – dies gilt auch für die Gegenfahrbahn. Beim Anfahren ist den Bussen die Abfahrt zu ermöglichen, sie haben Vorrang.

Gerade an Haltestellen muss immer damit gerechnet werden, dass Kinder die Straße auch ohne erkennbaren Grund betreten, hier kann seitens der Fahrzeuglenker nur reagiert werden, wenn sie mit dementsprechend geringer Geschwindigkeit unterwegs sind.

Die Polizei Berchtesgaden weißt daraufhin, dass Autofahrer mit diesen Kontrollen weder "abkassiert" noch bestraft werden sollen; sie dienen der Sensibilisierung und Aufklärung zum Schutze unserer Schulkinder. Bei mehreren Kontrollen in den letzten Tagen mussten zahlreiche Verkehrsteilnehmer belehrt und verwarnt werden.