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Polizei findet Tatwaffe

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Suchtrupps fanden am Montag die Handtasche des 17-jährigen Opfers sowie das Tatmesser. Laboruntersuchungen haben zwischenzeitlich ergeben, dass sich auf dem Messer keine eindeutigen Täterspuren befinden. Foto: Voss

Bad Reichenhall (POBS) – Bei den am Montag von der Spurensicherung der SOKO aufgefundenen Gegenständen am Gmainer Weg in Bad Reichenhall handelt es sich um die Handtasche samt Geldbörse des 17-jährigen Opfers, welcher am 14. Juli bei einer brutalen Gewalttat schwer verletzt wurde. Die Polizisten fanden dort ebenfalls ein feststehendes Messer. Alle Gegenstände wurden unverzüglich zur Rechtsmedizin München für weitergehende Untersuchungen gebracht. Während die Spurenauswertung bei der Handtasche noch nicht abgeschlossen ist, konnte das Messer zwischenzeitlich aufgrund der DNA-Untersuchungen als Tatwaffe identifiziert werden. Nach bisherigen Laborergebnissen ist jedoch keine eindeutige Täterspur auf dem Messer zu finden. Hier sind noch weitere labortechnische Maßnahmen notwendig.


Von der schwarzen, stark abgegriffenen Herrengeldbörse des 73-jährigen getöteten Opfers fehlt weiterhin jede Spur.

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Die Polizei zieht auch in Erwägung, dass der Täter seine getragene Kleidung, dunkle Hose, schwarzes Kapuzenshirt, Schuhe mit heller Umrandung und möglicherweise ein ärmelloses, gelbes Achselshirt irgendwo versteckt oder entsorgt hat.

Darüber hinaus hat die SOKO seit mehreren Tagen eine Wahllichtbildvorlage als wichtiges Element der Ermittlungsarbeit vorbereitet. Zwischenzeitlich konnte diese in Zusammenarbeit mit der 17-jährigen Geschädigten durchgeführt werden. In einem für eine Gerichtsverwertbarkeit vorgeschriebenen Verfahren wurden der jungen Frau 50 Bilder von unterschiedlichen Männern, darunter ein aktuelles Foto des Tatverdächtigen, gezeigt. Die 17-Jährige konnte dabei keinen als Täter benennen, jedoch auch nicht ausschließen, dass dieser bei den Fotos dabei war. Darüber hinaus wird diese Wahllichtbildvorlage noch mit weiteren potenziellen Zeugen durchgeführt, die den mutmaßlichen Täter in der Tatnacht möglicherweise gesehen haben.