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22°

Regenguss und Sonnengruß

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Touristinfo-Chef Fritz Rasp mit zwei Marketenderinnen.
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Gut besucht, gute Stimmung: Das Dorffest gefiel den Gästen. (Fotos: Stanggassinger)
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Mei, san de fesch: Ein Dirnei und ein Bua posieren für den Anzeiger-Fotografen.
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Ein Ratsch mit einem Scheiei Kaffee auf der Bank des Vereinshauses an der Neuhausenbrücke gefiel diesen Herren.
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Volle Konzentration beim Schlechinger Plattler.

Ramsau – Kaum hatte das 29. Ramsauer Dorffest am Samstag begonnen, die Ramsauer Tanzmusi zünftig aufgespielt, Kurgäste und Einheimische an den Bierzeltgarnituren Platz genommen, ging ein Regenschauer nieder. Von den Wetterkapriolen ließ sich jedoch niemand vertreiben. Regenschirme wurden aufgespannt, Sonnenschirme und das Vordach des Vereinshauses an der Neuhausenbrücke dienten als Unterschlupf.


Die Ramsauer Weihnachtsschützen, die für die Organisation in diesem Jahr verantwortlich waren, hatten alles im Griff. An der Bierschenke lief es reibungslos. Und sofort nach dem Regen trockneten die ehrenamtlichen Helfer Tische und Bänke mit Gummischiebern. Die Sonne tat das Übrige und das Fest konnte ungetrübt weitergehen.

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Durch das Programm führte Touristinfo-Chef Fritz Rasp. Er erzählte Wissenswertes für Kurgäste und Einheimische und ging auch noch mal auf das vergangene große Ereignis in der Ramsau, die Heimatprimiz von Paul Resch alias Pater Benedikt, ein. Von den Ramsauer Bäuerinnen bekam man Schmalzgebackenes, Speck, Käse und vom Familienkreis Ramsau selbst gebackenen Kuchen und Kaffee.

Auch die Mitglieder des GTEV D'Achentaler waren aktiv. Kaskrainer, Schweinswürstl und Leberkassemmeln standen auf ihrer Speisekarte eines Standes. An einem anderen wurde die beliebte Erdbeerbowle angeboten.

Hauptattraktion waren die Auftritte der Jugendgruppe des GTEV D'Achentaler. Mit Schuhplattlern und Trachtentänzen begeisterten sie das Publikum. Eine Schar von Hobbyfotografen umstellte die Tanzbühne. Interesse zeigten die Besucher auch an den Fair-Trade-Produkten vom Eine-Welt-Kreis. Die Ramsauer Musikanten begleiteten die jungen Trachtler bei ihren Tänzen, spielten Polkas, Walzer und Weisen und erfüllten auch so manchen musikalischen Wunsch eines Gastes. Kurzum: Es war wieder ein gelungenes Dorffest, dessen Reinerlös sozialen Zwecken zugeführt wird. Bernhard Stanggassinger