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Reichenhaller Bergwacht bei drei Einsätzen gefordert: Wanderer bricht am Hochstaufen-Gratweg bewusstlos zusammen

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Foto: BRK/BGL

„Christoph 14“ fliegt 48-jährigen Urlauber per Rettungstau ins Tal – Fußverletzung an der Höllenbachalm – gebrochenes Bein an der Reiter Alpe

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Bad Reichenhall/Schneitzlreuth – Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ und die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger haben am Donnerstagmittag einen Wanderer mit massiven Kreislaufproblemen vom Hochstaufen gerettet. Der 48-jährige Urlauber aus Nordrhein-Westfalen war gegen 11.30 Uhr am Normalweg über die Bartlmahd rund 15 Gehminuten südwestlich vom Reichenhaller Haus entfernt zunächst bewusstlos zusammengebrochen. „Christoph 14“ ließ den Notarzt im ersten Anflug von Traunstein aus im Schwebeflug am Gratweg aussteigen, der den wieder ansprechbaren Mann vor Ort medizinisch versorgte. Danach holte der Pilot den in einem Rettungssitz gesicherten Mann zusammen mit dem Arzt am kurzen Sieben-Meter-Tau ab und flog ihn zum Landeplatz in die Hochstaufen Kaserne. Von dort aus gings mit dem Bergwacht-Rettungsfahrzeug weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Gegen 13.15 Uhr ging ein weiterer Notruf für die Reichenhaller Bergwacht aus dem Jochberg-Gebiet ein, wo sich rund 200 Meter von der Höllenbachalm entfernt in Richtung Thumsee eine Wandererin den Fuß verletzt hatte. Die Bergretter versorgten die Frau und brachten sie ins Tal zur Höllenbachbrücke an der B305; von dort aus gings per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Gegen 13.50 Uhr ging ein dritter Notruf für die Reichenhaller Bergwacht vom Schrecksteig auf der Nordwestseite der Reiter Alpe ein, wo eine abgestürzte Frau mit gebrochenem Bein Hilfe brauchte.

BRK/BGL