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Reinigungseinsatz im Kreisverkehr

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Berchtesgaden – Glück im Unglück hatten am Freitagabend ein unbekannter Motorrollerfahrer und sein Sozius, als sie im Kreisverkehr aufgrund einer Ölspur zu Sturz kamen. Während die beiden unverletzt blieben und nach kurzer Rücksprache mit dem alarmierten Notarzt ihre Fahrt fortsetzten, reinigten rund 40 Feuerwehrkräfte anschließend zwei Stunden lang den gesamten Kreisverkehr.


Taxifahrer am Bahnhof hatten die Ölspur an der Kreisverkehrsausfahrt in Richtung Bavariakreuzung kurz vor 21 Uhr entdeckt und die Freiwillige Feuerwehr Berchtesgaden verständigt. Während eine Abordnung der Feuerwehr die Stelle, an der ein unbekanntes Fahrzeug Öl verloren hatte, besichtigte, kam der Motorroller mit den beiden Personen auf der rutschigen Fahrbahn zu Sturz. Zwar wurde noch der Notarzt alarmiert, doch der Fahrer und sein Sozius versicherten, dass sie unverletzt seien und setzten daraufhin die Fahrt fort.

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Die Experten der Feuerwehr und der ebenfalls verständigten Straßenmeisterei Bischofswiesen einigten sich darauf, dass alle Fahrbahnen des gesamten Kreisverkehrs gereinigten werden müssten. »Durch den starken Regen und den dauernden Fahrzeugverkehr hatte sich das Öl nämlich bis in die Königsseerstraße ausgebreitet«, erklärte Kommandant Thomas Pfnür dem »Berchtesgadener Anzeiger«.

Rund 40 Einsatzkräfte der Wehren aus Berchtesgaden und Schönau säuberten schließlich zwei Stunden lang alle Fahrbahnen mit Ölbindemittel. Der Verkehr wurde zumeist einspurig vorbeigeleitet, teilweise fielen auch kurze Wartezeiten an. Über den Verursacher der Ölspur ist bislang nichts bekannt. Ulli Kastner