weather-image

Richard Grassl nicht im Bezirkstag

3.0
3.0
Bildtext einblenden
Erreichte über die Liste knapp 26 000 Stimmen in der Bezirkswahl: der Ramsauer CSU-Kandidat Richard Grassl. Foto: privat

Ramsau – Der erfolgreichste heimische Listenbewerber für den Bezirkstag war der Ramsauer CSU-Kandidat Richard Grassl. Alleine im Landkreis Berchtesgadener Land hat der Ingenieur knapp 15 000 Stimmen erhalten. Für ein Mandat reichte aber selbst dieses hohe Ergebnis nicht.


Trotzdem freut sich der Kommunalpolitiker, der für die CSU im Ramsauer Gemeinderat und im Kreistag sitzt, über die Stimmenzahl. »Ich bin mit meinem Ergebnis sehr zufrieden. Und war sogar überrascht, dass es so gut ausgefallen ist«.

Anzeige

Angetreten ist Grassl auf Platz 23 der CSU-Liste. Dass damit ein Sitz im Bezirkstag unwahrscheinlich ist, war dem Ramsauer von Beginn an klar. Dennoch hat er intensiv Wahlkampf betrieben. »Ich wollte der Zweitstimme ein Gesicht geben«, sagt Grassl. Seine inhaltlichen Schwerpunkte hatte er auf Kultur und Denkmalpflege gelegt.

Oberbayernweit holte der Ramsauer an die 26 000 Stimmen. Und liegt somit auf Platz drei der CSU-Listenkandidaten. Vor allem im Nachbarlandkreis Traunstein hat Richard Grassl viele Kreuzchen bekommen.

Grassl sieht sich mit seinem Ergebnis in seiner politischen Arbeit bestätigt. Bei den nächsten Kommunalwahlen im März will er – soweit ihn seine Partei aufstellt – wieder für den Gemeinderat Ramsau und den Kreistag kandidieren. Christian Fischer