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Rüstzeug für die Wissenschaft

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Prof. Dr. Falk Schroedl (r.) im Gespräch mit einem Schüler. Foto: privat

Berchtesgaden - Der ehemalige Christophorusschüler Falk Schroedl unterstützt Schüler der W-Seminare an der Christophorusschule. Welchen Fahrplan muss ich einhalten, wenn ich eine wissenschaftliche Arbeit verfassen will? Diese Frage stellte Falk Schroedl, Anatom an der »Paracelsus Universität Salzburg«, nicht ohne das Rüstzeug für die Erstellung einer fundierten Arbeit dabei zu haben. Schroedl absolvierte sein Abitur im Jahr 1987 am CJD-Gymnasium Berchtesgaden, um dann Mediziner zu werden.


Die Schüler der W-Seminare der Christophorusschule erhielten von kompetenter Seite einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten und insbesondere das Abfassen einer Arbeit, die das Prädikat »wissenschaftlich« trägt.

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Der Titel der Arbeit sollte aus knappen Schlagworten bestehen. In der Einleitung solle man begründen, warum man sich für ein Thema entschieden habe. Einige Tipps zur Materialiensammlung und der Wahl der Methoden schlossen sich an. Bei der Formulierung des Ergebnisses der Arbeit sollte keine Wertung enthalten sein. Erst bei der Diskussion müssen Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen gezogen werden, die man dann mit vorhandenen Daten vergleicht. Größtmögliche Sorgfalt mahnte Professor Schroedl bei der Zitation an. Wie aus dem Wissenschaftsbetrieb der jüngsten Zeit hinreichend bekannt, können Zitierfehler, die auch Prominenten unterlaufen, zu weitreichenden Folgen führen.

Der äußeren Form der Arbeit wie auch der Präsentation maß der Referent ebenfalls große Bedeutung zu. Die Schüler der Oberstufe verfügen nun über das formale Skelett der wissenschaftlichen Arbeit. Einige Gespräche nach der Veranstaltung ließen erkennen, dass schon jetzt Kontakte zwischen Schülern und der Ehemaligenvereinigung geknüpft wurden. SrS