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Salzburger bei Offroadrennen tödlich verunglückt

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Als Ersatz für „Christoph 14“ machte sich ein Rettungshubschrauber der Bundespolizei auf den Weg nach Berchtolding. Für den Verunglückten kam jedoch jede Hilfe zu spät. Foto: BRK/Leitner

Mit einem tragischen Unglück endete am Samstag die Meisterschaft eines Salzburger Motorsportclubs in einer Kiesgrube bei Berchtolding. Ein 40-jähriger Teilnehmer aus Lamprechtshausen stürzte mit seinem Jeep 50 Meter tief ab und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. 


Der 40-jährige Teilnehmer geriet gegen 11.45 Uhr mit seinem Jeep vom Typ J5 über eine Geländekante hinaus und stürzte einen etwa 50 Meter hohen Abhang hinunter. Der Geländewagen überschlug sich dabei mehrfach und kam auf einer Sandstraße zum Liegen. Der Überrollbügel des Fahrzeuges wurde beim Überschlag völlig zerstört.

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Der anwesende Sanitätsdienst der BRK-Bereitschaft Freilassung und weitere Ersthelfer kümmerten sich sofort um den Verunglückten und setzten einen Notruf ab, woraufhin die Leitstelle Traustein um 11.12 Uhr das Rote Kreuz mit dem Freilassinger Notarzt und einem Rettungswagen nach Berchtolding schickte. Zum Abtransport forderten die Sanitäter den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach. Obwohl der Fahrer mit Hosenträgergurten gesichert war und einen Schutzhelm trug, erlitt er so schwere Verletzungen, dass ihn die Einsatzkräfte trotz intensiver Wiederbelebungsversuche nicht mehr retten konnten.

Mehrere Krisenberater des BRK-Kriseninterventionsdienstes (KID) kümmerten sich noch vor Ort um die Ersthelfer und die Angehörigen. Beamte der Kriminalpolizei Traunstein haben vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Unfallopfers an. Zudem stellte sie den Geländewagen sicher. Bei dem Offroad-Rennen in der Kiesgrube handelte es sich um die interne Clubmeisterschaft eines Salzburger Motorsportvereins. Im Einzelzeitfahren hatten die Teilnehmer einen abgesteckten Parcours zu bewältigen. Laut Polizei war das Rennen nicht öffentlich.