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Schlägereien und Psychiatrie

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Freilassing – Bei mehreren Schlägereien musste die Polizei am Freitag auf der Freilassinger Maiwiesn eingreifen.


Am Donnerstagabend wurde in der Nähe des Festplatzes 17-jährige Freilassingerin mit über 1,5 Promille erwischt. In der Polizeiinspektion drehte sie dann durch. Sie und ihre gleichaltrige Freundin, die einem Platzverweis nicht ernst genommen hatte, wurden in Gewahrsam genommen und sollten den Eltern übergeben werden. Dazu kam es aber nicht: Sie riss sich von der Mutter los und lief in Richtung Festplatz weg. Polizisten holten das Mädchen wenig später ein und hielten es fest. Die Freundin, die ebenfalls nachgelaufen war, versuchte dann, sie zu befreien. Die Beiden wurden zur Dienststelle zurückgebracht. Die Freilassingerin schrie und tobte auf der Dienststelle weiter und ließ sich nicht mehr beruhigen. Sie drohte damit, sich umzubringen, falls sie nicht mehr auf die Maiwiesn dürfe. Mit Einverständnis der Mutter brachte sie das Rote Kreuz in die Freilassinger Psychiatrie.

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Die erste ereignete sich gegen 20.40 Uhr in der Bahnunterführung. Dabei verletzten sich mehrere Jugendliche gegenseitig. Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung muss noch ermittelt werden.

Um 23.30 Uhr hat im Festzelt ein 17-jähriger Freilassinger einem 16-jährigen Salzburger einen Kinnhaken verpasst. Nach einer kurzen Behandlung durch den Rettungsdienst konnte der Geschädigte nach Hause gehen. Der Freilassinger wurde angezeigt.

Noch während der Anzeigenaufnahme kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung, bei der ein 26-jähriger Freilassinger so schwer verletzt wurde, dass er in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert werden musste. Der 21-jährige Täter aus Ainring wurde festgenommen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, da er den Geschädigten am Boden liegend getreten haben soll.

Alle Beteiligten waren betrunken und teilweise äußerst aggressiv gegenüber den Beamten, die mit einem Großaufgebot im Einsatz waren. fb