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Schlechte Wanderwege und keine Querungshilfe

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Ein sicheres Überqueren der Bundesstraße in der Engedey ist bei hohem Verkehrsaufkommen gerade für Kinder nicht möglich. Eine Querungshilfe könnte hier eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit bringen. Foto: privat

Bei den meisten Wortmeldungen wurde der schlechte Zustand der Wanderwege kritisiert. Es kamen aber auch Hinweise auf falsche Beschilderungen. Gerade beim Thema Soleleitungsweg erhitzten sich die Gemüter.


»Nicht nachvollziehbar«

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»Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum jetzt auf einmal die Überquerung der Bundesstraße nicht mehr möglich sei«, schimpfte ein verärgerter Gast. Bernhard Heitauer, der erneut die Gesprächsrunde leitete, stellte nochmals klar heraus, dass es sich hier um ein Haftungsthema handelt. »Kein Mensch übernimmt die Verantwortung dafür, wenn hier eine Person zu Schaden kommt«, argumentierte er.

Dafür hatte man auch Verständnis. Doch mit der aktuellen Lösung ist man trotzdem nicht zufrieden. Nachdem Thomas Weber wieder etwas Ruhe in dieses Thema brachte, wurde auf weitere schlechte Zustände von Wanderwegen hingewiesen.

»Komm zu mir und ich zeige dir unsere Wanderwege«, lud ein Gast den CSU-Ortsvorsitzenden ein. »Ich komme«, antwortete Thomas Weber spontan.

Bei der nächsten Anfrage ging es um die Querungshilfe in der Engedey. Eine Querungshilfe muss eine Mindestbreite von zwei Metern haben, damit Radfahrer sicher darauf stehen können. Bei den bisherigen Gegebenheiten kann also eine Querungshilfe nicht einfach in die Mitte der Straße eingebaut werden. Es sind umfangreichere Maßnahmen der Straßenverbreiterung notwendig.

»Es wird keine Maßnahme sein, die schnell umgesetzt werden kann, aber wir werden hier hartnäckig dran bleiben«, fügte Bernhard Heitauer hinzu.

»Ihr lasst unsere Kinder im Regen stehen«

»Ihr lasst unsere Kinder im Regen stehen«, war das Fazit einer weiteren Wortmeldung. Bei der Bushaltestelle »Stangerriegel« stehen jeden Tag viele Schulkinder. Auch dort sollte die Gemeinde ein Bushäuschen aufstellen. Es werden schrittweise neue Wartehäuschen aufgestellt, wo ein besonderer Bedarf laut RVO besteht.

»Dabei sollen auch die Schulkinder aufgenommen werden, die mit Schulbussen und nicht mit der RVO fahren«, fügte der Gast hinzu. Bernhard Heitauer gibt auch diese Anregung weiter.

Dauerbrenner Ortsschild

Ein »Dauerbrenner« ist das Ortsschild von Bischofswiesen, wenn man Richtung Winkl fährt. »Das ist keinem normalen Bürger klarzumachen, warum das Schild 50 Meter vor der Einfahrt zur Datzmannsiedlung steht - Ortsende und dann wieder Ortsanfang«, schimpfte ein sichtlich erboster Bürger, »die geben bereits am Bahnhof Gas und rasen an unserer Ausfahrt vorbei. Diese Ausfahrt ist viel gefährlicher geworden.«

Landratsamt entscheidet

Es gibt ein Gremium aus Polizei, Staatlichem Bauamt und Landratsamt, das auch dieses Thema bespricht. Aber letztlich entscheidet das Landratsamt über die Aufstellung des Ortsschildes.

»Ich habe aufgrund der letzten Veranstaltungen bereits mit der Verkehrsbehörde im Landratsamt und auch mit dem Landrat über dieses Thema gesprochen und werde nochmals nachhaken«, antwortete Thomas Weber.