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Schleuserlohn beschlagnahmt

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Piding – Bundespolizisten haben am Donnerstag einen mutmaßlichen Schleuser auf der A 8 festgenommen. Im Fahrzeug des Österreichers befanden sich zehn ausweislose Personen. Die Beamten beschlagnahmten Schleuserlohn in Höhe von 1 000 Euro.


In den frühen Morgenstunden kontrollierten Fahnder der Bundespolizei die Insassen eines Pkws mit österreichischem Kennzeichen auf Höhe Piding. Lediglich der Fahrer des Wagens konnte sich ausweisen. Seine zehn Mitreisenden, darunter vier Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren, hatten keine Einreisedokumente dabei. Wegen des Verdachts einer Schleusung wurden alle Personen zum Revier gebracht.

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Dort gab der 34-jährige Fahrer nach einigen Ausflüchten zu, die syrische und die palästinensische Familie in Budapest abgeholt zu haben. Mit dem versprochenen Lohn wollte er die Schulden aus seinem Hausbau abbezahlen. Nach Angaben der Geschleusten war der Kontakt über Mittelsmänner zustande gekommen. Diese hatten 400 Euro pro Person für ihre Dienste verlangt. Die Bundespolizisten fanden bei dem Österreicher, der gebürtig aus Tschetschenien stammt, 1 000 Euro. Der Schleuserlohn wurde beschlagnahmt.

Nach Vorführung beim Richter lieferten die Beamten den 34-Jährigen zur Untersuchungshaft ins Gefängnis Bad Reichenhall ein. Er wird sich wegen Einschleusens von Ausländern verantworten müssen. Die Syrer und Palästinenser wurden zur Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München gebracht. fb