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Schorsch und Gloria geben Gas

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Bereit für den Eintrag ins Guinness-Buch: Georg Mastorakis und sein auffälliger »Camel Trophy«-Land Rover namens Gloria. (Foto: Archiv/Fischer)
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Schönau am Königssee – Der Schönauer Abenteurer Georg Mastorakis hat für seinen Weltrekordversuch im sogenannten Overlanding die ersten beiden Sponsoren gefunden. Und somit 6000 der benötigten rund 20.000 Euro in der Tasche.


Der gebürtige Grieche möchte in nur 60 Stunden mit dem Auto die 6000 Kilometer zwischen dem Nordkap und Peloponnes bewältigen. Natürlich unter Einhaltung sämtlicher Verkehrsvorschriften des jeweiligen Landes. Zusätzlich möchte der ehemalige Teamchef der Camel Trophy, der mit seiner Familie seit 2006 in Schönau am Königssee lebt und seiner Frau Zetta in der Pension »Alpenglück« hilft, mit seiner Fahrt Geld für eine wohltätige Einrichtung, zum Beispiel für »Berchtesgaden hilft« sammeln. »Ich möchte das nicht nur für mich machen, sondern auch anderen Menschen helfen«, betont der ehemalige Berufsabenteurer, der schon auf der ganzen Welt gearbeitet hat.

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»Die Vorbereitungen gehen gut voran«, freut sich Georg Mastorakis. Zwei Spezl konnte er schon als Sponsoren gewinnen. Sie übernehmen immerhin rund 30 Prozent der benötigten 20.000 Euro.

Auch einen Kameramann konnte der Schorsch schon für sein Weltrekord-Projekt engagieren. Denn über die Fahrt sollen ein 45-minütiger Dokumentarfilm entstehen sowie permanent diverse Social-Media-Kanäle wie Facebook bedient werden.

»Ich könnte jetzt noch gut ein Fahrzeug gebrauchen. Egal welches«, sagt Mastorakis bescheiden. Auch über andere Geld- und Sachspenden würde sich der Schönauer freuen. Zur Not würde er die Rekordfahrt aber natürlich mit seinem originalen »Camel Trophy«-Land Rover namens Gloria antreten.

Inzwischen steht auch der Zeitplan für die Guinness-Buch-Fahrt. Am 21. Oktober will Georg Mastorakis nach Griechenland aufbrechen, um dort alles vorzubereiten. Am 25. Oktober möchte er dann mit seinem kleinen Team zum Nordkap fahren. Eine Fahrt, die rein dem Filmen, Dokumentieren und Fotografieren gewidmet ist. Ernst wird es dann wahrscheinlich am 4. November werden. Dann möchte die Overlanding-Truppe zum Peloponnes aufbrechen. »Aber nur, wenn ich bis dahin mindestens 50 Prozent des benötigten Kapitals beisammen habe«, stellt der Schorsch klar. Christian Fischer