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Zwei von drei Bergsteigern verletzt – Einsätze am Watzmann und in Ramsau

Seilschaft stürzt am Blaueis 50 Meter ab

Ramsau – Rund 50 Meter abgestürzt ist eine Dreier-Seilschaft aus Tschechien am Donnerstagvormittag gegen 10 Uhr bei der Begehung des Blaueis-Gletschers.

Ein Bergsteiger verletzte sich am Arm, ein weiterer am Sprunggelenk, der Dritte blieb unverletzt. Einer war offenbar ausgerutscht und hatte die anderen beiden mit dem Seil mitgerissen. Obwohl sie keine Zwischensicherungen mit Eisschrauben angebracht hatten, kamen sie glimpflich davon, da sie noch nicht weit über das Eis aufgestiegen waren.

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Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« war gerade für einen anderen Einsatz in der Saugasse in Schönau gelandet und wurde zum Hochkalter abgezogen. Der Pilot nahm an der Blaueishütte einen Ramsauer Bergwachtmann auf und setzte ihn im Schwebeflug bei den Verunfallten ab. Die beiden Verletzten wurden am kurzen Rettungstau zusammen mit dem Notarzt und dem Bergretter zur Blaueishütte geflogen und dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Der Unverletzte stieg von der Blaueishütte selbst ab.

Am Mittwoch gegen 9.15 Uhr ging ein Notruf vom Gratweg in der Nähe der Watzmann-Mittelspitze ein, wo sich ein Bergsteiger bei der Überschreitung am Sprunggelenk verletzt hatte. Die Besatzung von »Christoph 14« fand die Einsatzstelle bei einem Suchflug rasch, landete dann am Watzmannhaus, montierte das Rettungstau am Hubschrauber und setzte damit den Notarzt beim Patienten ab, der danach per Tau zum Watzmannhaus und später zur Kreisklinik Bad Reichenhall geflogen wurde.

Am Mittwoch gegen 14.40 Uhr verletzte sich ein 19-jähriger Münchner im Klausbachtal beim Wandern zwischen der Engert-Holzstube und der Hängebrücke schwer am Knie. Die alarmierte Bergwacht Ramsau und der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes versorgten den jungen Mann notärztlich, brachten ihn über den Wanderweg bis zum Rettungswagen und dann in die Kreisklinik Berchtesgaden. fb