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Serenade als Bild

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Nicht nur an zahlreichen Münchner Litfaßsäulen fand Sebastian Schuster sein Bild. (Foto: privat)

Schönau am Königssee – Sebastian Schuster aus Schönau am Königssee scheint mit der Ausbildung zum Kommunikations-Designer in München den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Denn mit seinem Motiv für ein Konzertplakat der Münchner Philharmoniker hat der 28-Jährige einen Volltreffer gelandet. Sein Bild war im Oktober vielfach in der bayerischen Landeshauptstadt zu sehen.


Sebastian Schuster war 2015 als Quereinsteiger in das erste Semester der Akademie U 5 in München gerutscht. Davor hatte er als gelernter Holzbildhauer mit Abschluss an der Holzfachschule für Bildhauerei und Schreinerei in Berchtesgaden gearbeitet.

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Die Akademie U 5 an der Einsteinstraße in München bildet seit mehr als 40 Jahren junge Kreative zu gestandenen Kommunikations-Designern aus. Im Laufe von sechs Semestern erlernt man an der ältesten deutschen Hochschule für werbliches Gestalten alles, um nach dem Diplom-Abschluss in der Gestaltungsbranche Fuß zu fassen.

Für sein Motiv für die Münchner Philharmoniker hat sich Sebastian Schuster zusammen mit seinem Kollegen Davide Mirabelle auf die Suche nach einer perfekt geeigneten Location gemacht und ist schließlich in einer alten Bischofswieser Ruine fündig geworden. In Zusammenarbeit mit einem Model aus der Modeschule in Hallein entstand dann das Bildmotiv, das den Kontrast zwischen alt und neu auf eigene Art porträtierern soll.

Sebastian Schuster beschreibt sein Bild so: »Eine junge, hübsche Frau, sinnbildlich für die heutige Zeit, in einem alten, sehr rustikalen Haus, welches die klassische Musik darstellt. Beides zusammen ergibt eine skurrile, aber doch harmonische Verbindung und spiegelt die ruhige Eleganz, das Dramatische und die Poesie der Serenade für Tenor, Horn und Streicher von Benjamin Briten wider.« Ulli Kastner