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Sex-Party soll Einzelfall bleiben

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Blick auf die prächtige Fassade des Alten Königlichen Kurhauses in Bad Reichenhall: Strengere Regeln sollen verhindern, dass dort noch einmal eine Sex-Party stattfindet. Foto: dpa

Bad Reichenhall (dpa) – Nach der öffentlichen Erregung über eine Sex-Party im staatlichen Kurhaus von Bad Reichenhall soll es dort keine solchen Treffen mehr geben. Notfalls werde eine moralisch bedenkliche Veranstaltung künftig abgebrochen, teilte die Kur-GmbH des Staatsbades nach einem eigens einberufenen Gespräch mit den Gesellschaftern mit.


Die Musterverträge der GmbH mit den Mietern des Königlichen Kurhauses sollen von einer Anwaltskanzlei geändert werden, um Sex-Partys einen Riegel vorzuschieben. Zudem will die Geschäftsführung ihre Mitarbeiter dafür sensibilisieren, »bereits in der Vorbereitungsphase von Veranstaltungen entsprechende zweckwidrige Nutzungen zu erkennen und zu unterbinden«, hieß es weiter.

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Ein »Maskenball für Erwachsene« von 400 Frauen und Männern in dem Kurhaus hatte sich am 21. Juni als Sex-Orgie mit Fesselwerkzeugen und Betten in Séparées entpuppt. Das Finanzministerium als Mehrheitsgesellschafter forderte daraufhin einen Bericht an.

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