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Sicherheit und Schönheit der Gemeinde

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Ehrung bei der Feuerwehr (v.l.): 2. Kommandant Johann Zechmeister, 1. Kommandant Max Niedermayer, Georg Harbeck, (neuer Ehrenvorstand), Stefan Stöckl (neuer Ehrenkommandant), Vorstand Richard Maltan und 2. Vorstand Wasti Votz.
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Birgit Gschoßmann und Richard Maltan legten am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Fotos: Anzeiger/B.Stanggassinger
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Fahnenmutter Waltraut Hölzl führte den Jubelverein der Ramsauer Feuerwehr an.
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Die Ramsauer Weihnachtsschützen schossen zur Wandlung, zum Totengedenken und während des Festzuges am Riesenbichl.

Ramsau – Gebührend in den eigenen Reihen feierten am Samstag die Ramsauer das 140-jährige Bestehen der Ramsauer Feuerwehr und des Tourismusvereins Ramsau.


Der Kirchenzug stellte sich beim Gasthaus »Oberwirt« auf. Angeführt von der Musikkapelle Ramsau zogen Pfarrer Herwig Hoffmann und die Ministranten gemeinsam mit den Festgästen, den örtlichen Vereinen sowie dem Patenverein der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen in die Pfarrkirche St. Sebastian ein. Der Festgottesdienst wurde musikalisch von der Musikkapelle Ramsau und dem Ramsauer Kirchenchor gestaltet.

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Pfarrer Hoffmann begrüßte alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des Tourismusvereins sowie die Festgäste. »Vor 140 Jahren haben Bürger hier aus dem Ort die Feuerwehr gegründet, um Not zu lindern. Seit fünf Generationen haben sich immer wieder Menschen gefunden, die dem Verein beigetreten sind«, so Pfarrer Hoffmann, »die Mitglieder des Tourismusvereins hingegen leisten seit jeher ihren Beitrag dadurch, dass die Schönheit dieser Heimat für Einheimische und Gäste erhalten bleibt. Sie sorgen dafür, dass Gäste kommen und dass sie sich hier wohlfühlen. Ich hoffe, dass sie auch fest dafür sorgen, dass die Heimat nicht verschandelt wird«.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Festgäste vor dem Kriegerdenkmal, um der verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken. Birgit Gschoßmann, die Vorsitzende des Ramsauer Tourismusvereins, und Richard Maltan, Vorstand der Feuerwehr, legten einen Kranz nieder. Die Weihnachtsschützen Ramsau schossen während der Wandlung, der Totenehrung und während des Festzuges. Dieser führte durch Ramsau über die Neuhausenbrücke zum Festzelt im Bergkurgarten.

Im Festzelt spielte die Musikkapelle Ramsau. Bürgermeister Herbert Gschoßmann betonte in seiner Ansprache, dass 140 Jahre Feuerwehr Ramsau und 140 Jahre Tourismus ein Grund zum Feiern seien; aber auch ein Grund dafür, sich derer zu erinnern, die diese Vereine gegründet haben und die zahlreichen Mitglieder zu würdigen, die 140 Jahre lang die Gemeinde mit Leben erfüllten und dafür sorgten, dass Ramsau ohne Feuerwehr und ohne Tourismusverein gar nicht mehr vorstellbar ist. Weiters ging der Bürgermeister auf den Gründer der beiden Vereine ein. »Martin Westermayer war maßgeblich an der Gründung dieser beiden Vereine im Jahr 1874 beteiligt«, so Gschoßmann. Ihm zu Ehren wurde am Eingang des Bergkurgartens ein Gedenkstein aufgestellt.

»Alles was bis heute geleistet wurde, wurde ehrenamtlich geleistet; das ist keine Selbstverständlichkeit. Sind wir stolz, dass wir so arrangierte Mitbürger haben, die das fortführen, was vor 140 Jahren ins Leben gerufen wurde, es weiterentwickeln und immer wieder junge Leute für die Vereine motivieren«, schloss das Gemeindeoberhaupt seine Rede.

Im Rahmen der Grußworte von Richard Maltan, Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Ramsau, kam zwei Ramsauer Feuerwehrmänner eine besondere Ehre zuteil: Stefan Stöckl wurde zum Ehrenkommandanten, Georg Harbeck zum Ehrenvorstand ernannt.

Grußworte gab es auch von der Vorsitzenden des Tourismusvereins Ramsau Birgit Gschoßmann. In ihrer Ansprache ging sie auf die Bedeutung des Wortes »Tourismus« ein. Darüber hinaus bedankte sie sich bei allen, die zu einem intakten Tourismus beitragen; allen voran die heimischen Landwirte, die für die schöne Landschaft sorgen.

Nach einem Standkonzert der Musikkapelle Ramsau übernahm die Priesbergmusi die musikalische Unterhaltung bis zum Festausklang. Bernhard Stanggassinger