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Skibergsteiger befreit Freund aus Schneemassen

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Am 25 Meter langen Bergetau brachte der Rettungshubschrauber »Christoph 14« den bei einem Lawinenabgang am Hohen Brett schwer verletzten Skibergsteiger zum Landeplatz in Königssee, von wo aus es dann ins Krankenhaus ging. (Foto: Kastner)

Schönau am Königssee – Quasi in letzter Minute gerettet werden konnte Dienstagmittag ein 26-jähriger Skibergsteiger aus Schönau am Königssee nach einem Lawinenabgang am Hohen Brett. Der Mann hatte bei der Abfahrt in Richtung Göll Sanden ein Schneebrett losgetreten, war damit über felsiges Gelände abgestürzt und schließlich von den Schneemassen begraben worden. Sein Begleiter, ein 28 Jahre alter Bischofswieser, konnte seinen Spezl nach fünf Minuten ausgraben und ihm damit vermutlich das Leben retten.


Die Bergwacht Berchtesgaden barg den schwer verletzten Mann, der zunächst bewusstlos, später aber ansprechbar war, mithilfe des Rettungshubschraubers »Christoph 14«. Er wurde ins Klinikum Traunstein  eingeliefert.

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Mehrere Hundeführer der Lawinenhundestaffel Chiemgau standen für den Einsatz bereit, mussten aber nicht mehr eingreifen.Ulli Kastner