weather-image

Skifahrer erfasst Hund – Einsatz der Bergwacht Ramsau

4.9
4.9
Bildtext einblenden
Die Besatzung des Rettungshubschraubers holte am Sonntagnachmittag den schwerverletzten Hund und seine geschockte Besitzerin aus dem Loferer Seilergraben. Foto: BRK/BGL
Bildtext einblenden
Die Besatzung des Rettungshubschraubers holte am Sonntagnachmittag den schwerverletzten Hund und seine geschockte Besitzerin aus dem Loferer Seilergraben. Foto: BRK/BGL
Bildtext einblenden
Die Besatzung des Rettungshubschraubers holte am Sonntagnachmittag den schwerverletzten Hund und seine geschockte Besitzerin aus dem Loferer Seilergraben. Foto: BRK/BGL
Bildtext einblenden
Die Besatzung des Rettungshubschraubers holte am Sonntagnachmittag den schwerverletzten Hund und seine geschockte Besitzerin aus dem Loferer Seilergraben. Foto: BRK/BGL

Ramsau – Die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" mussten am Sonntagnachmittag zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken: Ein Skifahrer hatte bei der Abfahrt durch den Loferer Seilergraben einen Hund erfasst, der dadurch schwere Schnitt- und Weichteilverletzungen erlitt.


Die Gruppe versuchte zunächst, die Situation selbst zu lösen, konnte den schwer verletzten Hund aber selbst nicht abtransportieren, weshalb sie nach rund einer Stunde gegen 15.45 Uhr in ihrer verzweifelten Lage einen Notruf absetzte, dann aber aufgrund einer schlechten Netzanbindung nicht mehr erreichbar war und auch nur bruchstückhaft vermitteln konnte, was eigentlich passiert war.

Anzeige

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers "Christoph 14" nahm zwei Ramsauer Bergretter auf, fand die Einsatzstelle in rund 1 900 Metern und landete dann rund 50 Meter oberhalb der Gruppe auf einem Bergrücken. Die Einsatzkräfte stiegen zu Fuß ab, kümmerten sich um die frierende Gruppe und die völlig aufgelöste Besitzerin des Tiers, die dann zusammen mit dem erstversorgten Tier und einem Bergwachtmann ins Tal geflogen wurde, wo ein Tierarzt die weitere Versorgung übernahm.

Ohne den raschen Einsatz wäre das Tier am Berg gestorben und die Besitzerin, die das Tier nicht zurücklassen konnte, aufgrund der frostigen Temperaturen in eine lebensgefährliche Situation geraten. Der zweite Bergwachtmann fuhr mit den Begleitern per Skiern ab und wurde dann mit dem All-Terrain-Vehicle (ATV) im Wimbachgries abgeholt. BRK BGL