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SPD schickt Thomas Jander ins Rennen

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Die Kandidaten der SPD-Liste setzen auf »Miteinander Marktschellenberg« und den Beistand des Brückenheiligen Nepomuk (v.l.): Erwin Hurter, Manfred Binder, Thomas Asbach, Thomas Jander, Sepp Buchner, Falk Tzschöckel, Sandra Cavalcante, Eva Schwab, Markus Anfang und Claudia Jander. Foto: privat

Marktschellenberg (SPD) – Den zweiten Anlauf auf das Bürgermeisteramt nach 2008 will Thomas Jander bei der Kommunalwahl am 16. März unternehmen. Bei der Aufstellungsversammlung der Marktschellenberger SPD wurden zwölf Männer und Frauen für die Gemeinderatsliste sowie der 37-jährige Landratsamts-Verwaltungsangestellte als Bürgermeisterkandidat einstimmig nominiert. »Viele Gespräche haben mich bestärkt, mich noch einmal der Verantwortung zu stellen«, so Jander.


Jander freute sich sehr, dass für die Wahl Kandidatinnen und Kandidaten aus der ganzen Gemeinde, aus allen Bevölkerungsschichten gefunden werden konnten: »Wir haben für die zwölf Gemeinderatssitze zwölf Männer und Frauen aus allen Gesellschaftsschichten als Kandidaten.« Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, Akademiker und Rentner.

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Gemeinsam soll nun das Augenmerk auf Sachthemen gelegt werden: »Es gibt nichts Schlimmeres, als ständig zu jammern, wie böse und unfähig die anderen sind, und darauf zu beharren, nur die eigene Gruppierung habe die einzigen richtigen Lösungen für Probleme. Jeder hat gute Ideen, das haben die letzten sechs Jahre im Gemeinderat gezeigt«, so Jander. Deswegen stellt die SPD ihren Wahlkampf unter den Slogan »Miteinander Marktschellenberg«. Dafür wurden bereits Eckpunkte eines Programms für die kommenden sechs Jahre festgelegt, das stark auf die Daseinsvorsorge abzielt: »Wir wollen Möglichkeiten finden, unsere Grundschule weiter zu sichern, auch durch gezielte Investitionen.« Gleiches gelte für das Schwimmbad, eine funktionierende Nahversorgung mit Dorfladen und eine Gemeinschaftseinrichtung mit Bewirtung. Auch Transparenz und Bürgerbeteiligung lägen der Schellenberger SPD am Herzen. »Da gibt es Raum für Verbesserungen«, betonte Jander. Sei es bei der Umsetzung des Ortsentwicklungskonzepts oder der Einbeziehung der Jugend sowie konkrete Projekte zur Energiewende.

Ebenso wollen sich die Sozialdemokraten mit der Ansiedlung eines touristischen Leitbetriebs auseinandersetzen. »Und nicht zuletzt machen wir uns für bedarfsorientierte Betreuungsmöglichkeiten sowohl im Kindergarten als auch in der Grundschule stark«, erläuterte der Spitzenkandidat.

Auch für die Bürgermeisterkandidatur formuliert Jander Ziele: »Ich bin seit sechs Jahren Gemeinderatsmitglied und ehrenamtlicher Stellvertreter des Bürgermeisters. Für mich sind Redlichkeit, Vertrauen und Verlässlichkeit bei Entscheidungen ganz wichtige Aspekte. Dies auch in dem Wissen, dass der Bürgermeister zwar eine wichtige Rolle hat, das entscheidende Gremium aber der Gemeinderat ist. Das verpflichtet zu einer offenen Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg.« Im Sinne größtmöglicher Transparenz will die Schellenberger SPD alle Bürger einladen, Ideen einzubringen. Und zwar via Facebook, über die neu gestaltete Internetseite www.spd-bgl-sued.de (ab 1. Februar) oder per Mail an spd.msb@freenet.de.

Die Kandidaten: 1. Thomas Jander (Verwaltungsangestellter), 2. Markus Anfang (Werkzeugmechaniker), 3. Erwin Hurter (Drogist), 4. Thomas Asbach (Fahrer Lager/Logistik), 5. Sepp Buchner (Haustechniker), 6. Claudia Jander (Beamtin), 7. Manfred Binder (Postamtmann i. R.), 8. Eva Schwab (Altenpflegerin), 9. Hans Stocker (Rentner), 10. Anja Thürmer (Sozialversicherungsfachangestellte), 11. Falk Tzschöckel (Sozialversicherungsfachangestellter), 12. Sandra Cavalcante (Bautechnikerin).