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Sprungschanze bleibt erhalten

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Der Fortbestand der Sprungschanzen am Kälberstein ist vorerst gesichert. Foto: Archiv/Wechslinger

Berchtesgaden – Der Marktgemeinderat beschloss in seiner Sitzung am Montag einstimmig den fortlaufenden Sommerbetrieb der Sprungschanze.


Laut Franz Rasp wollte der DSV die Anlage am Kälberstein ursprünglich im Jahr 2014 schließen, sei aber »noch einmal in sich gegangen« und plane jetzt, die Schanzen bis zum Jahr 2018 je im Sommer zu betreiben. Die Kosten von 40 000 Euro für die Instandhaltung der Skisprungschanzen werde der DSV tragen. »Wir haben den Winterbetrieb der Anlage am Kälberstein jedoch grundsätzlich verneint, da die Betriebskosten in diesem Falle im siebenstelligen Bereich liegen würden«, erklärte der Bürgermeister den Gemeinderäten.

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Zudem sei ein neues Dach für den Sprungturm nötig. Der DSV übernehme auch in diesem Fall die Kosten von 21 500 Euro, gab Rasp bekannt. Allerdings stehe der genaue Zeitpunkt der Neuerungen noch nicht fest. Einen wesentlichen Punkt betonte der Bürgermeister zum Abschluss besonders: »Es muss klar sein, dass Leistungssport immer Bundes- und nicht Gemeindesache ist.« Annabelle Voss