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Startschuss für die »BERGinale«

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Auf der »BERGinale« gibt es bis Mittwoch jeden Abend Vorträge und Filme. Bei der Eröffnung waren (v.l.) Wolfgang Palzer, Richard Lenz, Hans Klegraefe, Markus Reiterer und Herbert Gschoßmann. (Foto: Kastner)

Berchtesgaden – Die Gemeinde Ramsau gab am Donnerstag den Startschuss zur diesjährigen »BERGinale« im Kongresshaus.


Das von Hans und Martina Klegraefe organisierte 18. Multivisionsfestival begann im Kleinen Saal mit einem Porträt des ersten »Bergsteigerdorfes« in Deutschland. Als Ehrengast konnte man den Generalsekretär der Alpenkonvention, Markus Reiterer, begrüßen. Der Österreicher war dabei, als die Gemeinde Ramsau im vergangenen Sommer im Rahmen eines Festaktes vom Deutschen Alpenverein das Prädikat verliehen bekam. Der 45-Jährige beleuchtete Sinn und Zweck der Alpenkonvention und zeigte auf, welchen Beitrag Bergsteigerdörfer zur Umsetzung dieses internationalen Staatsvertrags leisten können.

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Über die Entstehungsgeschichte des Bergsteigerdorfes Ramsau referierte Bürgermeister Herbert Gschoßmann, während Wolfgang Palzer, Vater von Weltklasse-Skibergsteiger Toni Palzer, seine Heimatgemeinde als Ort der Skibergsteiger beschrieb. Abschließend präsentierte »Jennerstier«-Erfinder Richard Lenz den Wettkampfklassiker in Schönau am Königssee in Wort und Bild. Noch bis Mittwoch gibt es auf der »BERGinale« jeden Abend Vorträge und Filme.

Heute Samstag präsentieren die Einheimischen Nina und Christian Schlesener sowie Seppi Pfnür um 18.15 Uhr wilde Klettergeschichten von den entlegensten Gebieten der Erde. Und um 20.15 Uhr stellt Christian Pfanzelt Kletterparadiese und Nationalparks im wilden Westen vor. Ulli Kastner