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Strom der Hilfsbereitschaft

Berchtesgaden (fa) – Das Wasser ist aus den Kellern gepumpt und viele Hochwasseropfer haben wieder ein alltägliches Leben. In einigen Fällen sieht der Alltag nun ganz anders aus als vor dem Hochwasser. Hilfe kam auch aus Berchtesgaden, wo in Windeseile viele Gebrauchsgegenstände gesammelt werden konnten.

Die Betroffenen haben Hilfe und Zuspruch erlebt. Die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, angesichts des Hochwassers zu helfen, ist enorm. An die Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land ging eine Vielzahl von Hilfsangeboten. Vom Maler, der freiwillig für eine Familie die Wohnung streicht, bis hin zum Verkaufserlös aus einem Stand in der Reichenhaller Fußgängerzone, der selbst kreierten Schmuck und Kunst anbot. Ortsgrenzen spielten bei den Angeboten keine Rolle. Als es aus dem Werk 71 in Freilassing hieß, Wasserkocher, haltbare Lebensmittel und Drogerieartikel würden gebraucht, war nach einem kurzen Aufruf in Berchtesgaden nach der Sprechstunde der Freiwilligenagentur ein Kombi bis unter das Dach mit den gewünschten Gütern vollgepackt.

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Im Bereich der Sachspenden sind so viele Angebote eingegangen, dass die Freiwilligenagentur jetzt einen Stopp macht. Die Logistik werde sonst zu schwierig, heißt es aus der Agentur. Eine Freiwillige hat jedoch die Homepage www.flutopferhilfe.eu eingerichtet. Menschen, die noch weitere Sachspenden anbieten, können dort ihr Angebot registrieren lassen. Betroffene können dann in einer Art Shop nachschauen, ob es die benötigten Waren noch gibt.

Beratungen der Freiwilligenagentur werden von Susanne Aigner und Elisabeth Homberg während ihrer Sprechstunden am Montag von 9 bis 12 Uhr im »Kontakt« in Freilassing angeboten, ebenfalls am Montag von 11 bis 14 Uhr im Werk 34 in Berchtesgaden und am Donnerstag von 9 bis 12 Uhr im Rathaus in Bad Reichenhall.