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Struber Jager überqueren die Alpen

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Auf dem Weg von Jachenau nach Lenggries: die Gebirgsjäger aus Bischofswiesen. Foto: privat

Bischofswiesen (Gbj) – Das Gebirgsjägerbataillon 232 aus Bischofswiesen führte mit weit mehr als 100 Soldaten eine Überquerung der Alpen durch. Heute kehren die Teilnehmer in die Strub zurück.


Ausgangspunkt für den Marsch war die Gemeinde Eschenlohe. In der Nähe von Garmisch-Patenkirchen wurde als Erstes die »Hohe Kiste« (1 922 Meter) bestiegen, um danach in Jachenau zu biwakieren. Am nächsten Tag wurde der Marsch zur Gemeinde Lenggries mit der Besteigung und Überschreitung der Benediktenwand (1 800 Meter) fortgesetzt, der mit dem Marsch durch die Innenstadt von Lenggries endete. Weiter ging es nach Bayrischzell mit der Besteigung des Fockensteins (1 564 Meter).

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Danach kämpften sich die Alpenjager bei strömendem Regen und starkem Schneefall weiter nach Aschau. Auf dem Weg dort hinwurde auch der Wendelstein (1 838 Meter) bestiegen. Anschließend stand die Kampenwand (1 668 Meter) auf dem Programm. Dort wurde in einem festlichen Akt das Kommando der 3. Kompanie von Hauptmann Weiß an Oberleutnant Seiler übergeben.

Dann stiegen die Struber Jager nach Marquartstein ab, um dort zu biwakieren. Darauffolgend ging es weiter mit der Besteigung des Hochfelln (1 671 Meter) und dem Beziehen des Lagers in Ruhpolding. Am vorletzten Tag war der Rauschberg (1 645 Meter) dran, um die letzte Übernachtung im Nesselgraben zu verbringen. Zum Abschluss des Alpenmarsches wurde das Lattengebirge überquert, um heute nach insgesamt 138 Kilometern sowie über 10 000 Höhenmetern im Aufstieg die Kaserne in Bischofswiesen zu erreichen. Dabei marschieren die Soldaten heute ab circa 15 Uhr in Begleitung der Truppenfahne vom Krankenhaus Berchtesgaden durch die Ortschaft bis zur Jägerkaserne in der Strub.

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