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Synonym für Solidarität

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Die anwesenden geehrten Kameraden mit 40-jähriger aktiver Dienstzeit. Mit auf dem Bild Vertreter der Kreisbrandinspektion: Kreisbrandinspektor Leonhard Schaller (1.v.l.) und Kreisbrandrat Josef Kaltner (stehend, r.) sowie Pidings Bürgermeister Hannes Holzner (2.v.l.) und Gastgeber Landrat Georg Grabner (stehend 3.v.l.)
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Groß war die Schar der ausgezeichneten Kameraden aus dem gesamten Landkreis für 25jährige Dienstzeit. (Fotos: Horn)

Piding – Feuerwehrleute aus dem Berchtesgadener Land, die heuer für 25 oder 40 Jahre aktive Dienstzeit geehrt wurden, hat Landrat Georg Grabner zu einem Ehrenempfang nach Piding eingeladen. »Ihr seid das Synonym für Solidarität in der Gesellschaft«, mit diesen anerkennenden Worten bedankte sich der Landrat bei den Kameraden.


Nachdem es dem Landrat nicht möglich ist, jede Versammlung der Ortsfeuerwehren persönlich zu besuchen, um bei der Vergabe der Ehrenzeichen in den einzelnen Vereinen mit dabei zu sein, lädt er die verdienten Kameraden zu einem Ehrenempfang ein. Im Pidinger Altwirt wurde dieser besondere Abend veranstaltet.

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Heuer waren erstmals zwei Frauen unter den Geehrten. Edith Hauser und Monika Seitner von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Reichenhall sind seit 25 Jahren aktiv, sie hatten die »Silberne Auszeichnung« dafür erhalten. Im Landkreis waren es diesmal insgesamt 61 Aktive, die in den jeweiligen Wehren ausgezeichnet worden sind, 20 mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige aktive Dienstzeit, 41 mit dem Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst. Spitzenreiter war in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Teisendorf mit neun Geehrten.

Der Landrat ging in seinem Grußwort auf die Entwicklungen ein: Es werde immer schwieriger, in Vereinen Personen zu finden, die Verpflichtungen übernehmen wollen. »Die Feuerwehr ist da eine Ausnahme«, sagte Grabner. Die Feuerwehr sei die älteste Selbsthilfeeinrichtung der Gesellschaft und ein Synonym für Solidarität. Grabner sprach seinen Dank nicht nur an die Aktiven aus, sondern auch an deren Partner, die Verständnis für das teils zeitintensive Ehrenamt haben.

Pidings Bürgermeister Hannes Holzner richtete im Namen seiner Bürgermeisterkollegen Worte des Dankes und der Anerkennung an die Kameraden. Er ging auf das große Engagement ein, das zum Wohle der Allgemeinheit an den Tag gelegt wird und bat die Anwesenden, ihr Wissen auch an die nächste Generation weiterzugeben. Kreisbrandrat Josef Kaltner schloss den Reigen der Grußwortredner. Es war ihm ein Anliegen, Landrat Georg Grabner für diese anerkennende Geste des Ehrenabends zu danken. »Das ist wohl bei uns im Landkreis einmalig und mittlerweile schon ein fester Brauch geworden«, stellte der Feuerwehrchef fest. Mit einem Augenzwinkern eröffnete er, dass an dieser Veranstaltung auch jene beiden Kameraden anwesend waren, die ihn persönlich zur Feuerwehr gebracht hatten.

Eine Delegation der Musikkapelle Piding sorgte für die passende Musik. Es wurde ein kurzweiliger Abend, bei dem die Kameradschaft im Vordergrund stand. Maria Horn