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Tauchgang bei 2,7 Grad Celsius

Bischofswiesen – »Is des koid«, sagte Erhardt Laube, als er mit seinem Neoprenanzug die ersten Schritte in den Beschneiungsweiher am Regionalzentrum Götschen machte. Dort, bei 2,7 Grad Celsius Wassertemperatur, musste er einen Defekt reparieren: Ein Ansaugrohr für die maschinelle Beschneiung hatte sich am Boden des Weihers gelöst.

Taucher Erhardt Laube reparierte die defekte Ansaugleitung im Beschneiungsweiher am Götschen und musste bei knapp 3˚C Wassertemperatur ganze Arbeit leisten. (Foto: privat)

Diese Aktion war auch für Erhardt Laube etwas Besonderes. »Normalerweise ist das Wasser in den Seen auch im Winter nicht ganz so kalt und man merkt schon, dass es nach einer kurzen Zeit doch sehr frisch wird«, erklärt der Taucher. Das Wasser im Beschneiungsweiher wurde durch das Beschneiungsteam am Götschen bereits heruntergekühlt, um bei kalten Lufttemperaturen möglichst viel Schnee zu produzieren. Trotz der Kälte gelang es bei der Tauchaktion, den Schaden an der Ansaugleitung zu beheben. hw

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