Tödlicher Kletterunfall

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Erstmals kam es am Donnerstag in der Kletterhalle Strub zu einem tödlichen Unfall. (Foto: BRK BGL)

Bischofswiesen – Tödlich abgestürzt ist am Donnerstag in der Kletterhalle Strub der Alpenvereinssektion Berchtesgaden ein 62-jähriger Bischofswieser. Der pensionierte Heeresbergführer stürzte gegen 12.20 Uhr vom oberen Ende der Kletterwand rund 15 Meter tief bis auf den Boden.


Nach erster Einschätzung war der Bischofswieser alleine an der Kletterwand und hatte sich beim Durchstieg einer Route mit einem elektrischen Selbstsicherungsgerät von oben gesichert. Allerdings hatte der Mann den Karabiner des Sicherungsseils wohl falsch am Klettergurt eingehängt. Als er sich nach Durchsteigung der Route zum automatischen Ablassen ins Seil setzen wollte, löste sich das Sicherungseil und der Mann stürzte bis auf den Boden. Alle Reanimationsversuche waren vergeblich.

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Das Rote Kreuz war mit dem Notarzt, einem Rettungswagen, dem Salzburger Notarzthubschrauber »Christophorus 6« und dem Kriseninterventionsdienst vor Ort. Ein Polizeibergführer der Polizeiinspektion Berchtesgaden übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang. Dies war der erste tödliche Kletterunfall seit Eröffnung der ersten Struber Kletterhalle im Jahr 1992. UK

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