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Tourismus boomt auch im neuen Jahr

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So winterlich sah es im Berchtesgadener Land im Januar nur an wenigen Tagen aus. Dennoch kamen mehr Urlauber in die Tourismusregion als im Vorjahreszeitraum. (Foto: privat)

Berchtesgadener Land – Nach dem erfreulichen Tourismusjahr 2015 für die Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) scheint sich der Aufwärtstrend im laufenden Jahr 2016 fortzusetzen. Stattliche 17 Prozent mehr Gäste als im Vorjahreszeitraum besuchten in diesem Januar die fünf TRBK-Gemeinden, bei den Übernachtungen beträgt das Plus immerhin noch 6,83 Prozent. Nur die Marktgemeinde Marktschellenberg setzt ihren Negativtrend bei Gästen und Übernachtungen fort.


Mit 22 796 Urlaubern kamen in diesem Januar 3 313 Gäste mehr ins südliche Berchtesgadener Land als im Januar 2015. Mit insgesamt 111 055 Übernachtungen waren es 7 102 mehr als im Vorjahreszeitraum. Trotz der eher mäßigen Wintersportbedingungen war das Berchtesgadener Land also auch nach dem Jahreswechsel wieder sehr beliebt, lediglich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ging von 5,34 auf 4,87 Tage zurück.

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In vier der fünf TRBK-Gemeinden lief es im Januar gleichermaßen gut. Die Gemeinde Ramsau darf sich über ein Gästeplus von 22,27 Prozent und über einen Übernachtungsanstieg von 9,63 Prozent freuen.

Auch die Marktgemeinde Berchtesgaden war bei Urlaubern beliebt. 16,20 Prozent mehr Gäste kamen in diesem Januar in den Ort. Sie sorgten für ein Übernachtungsplus von 9,67 Prozent.

Positive Entwicklungen auch in Bischofswiesen und Schönau am Königssee. In Bischofswiesen registrierte man 16,94 Prozent mehr Gäste und 4,62 Prozent mehr Übernachtungen als im Januar 2015. Die Gemeinde Schönau am Königssee besuchten 17,15 Prozent mehr Gäste, die für einen Übernachtungsschub von 4,97 Prozent sorgten.

Schlusslicht in der Bilanz ist wieder einmal die Marktgemeinde Marktschellenberg. 261 Gäste suchten im Januar Quartier in der Grenzgemeinde. Das waren neun weniger als im Vorjahresmonat, wodurch das Gästeminus von 3,33 Prozent zustande kommt. Die Übernachtungszahl lag bei 1 656 und damit um 155 unter dem Vorjahreswert. Das entspricht einem Übernachtungsrückgang von 8,56 Prozent. Immerhin verbuchten die Vermieterinnen und Vermieter in der Marktgemeinde Marktschellenberg mit durchschnittlich 6,34 Tagen die höchste Aufenthaltsdauer ihrer Gäste innerhalb der TRBK. Ulli Kastner