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Tourismus legt im August Verschnaufpause ein

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Vor allem im Hochsommer lässt sich im Berchtesgadener Land viel unternehmen. Dennoch ging die Zahl der Urlauber, die in eine der fünf TRBK-Gemeinden kamen, in diesem August um 6,56 Prozent zurück. (Foto: BGLT)

Berchtesgadener Land – Verstopfte Straßen seit Wochen, teilweise Rekordzahlen bei den Tourismusbetrieben – dennoch weist die aktuelle Tourismus-Statistik für den Monat August leichte Minuszahlen aus. Die Gastgeber im Bereich der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) registrierten im Hauptsaisonmonat einen kräftigen Gästerückgang von 6,56 Prozent und ein Übernachtungsminus von 1,97 Prozent. Dennoch bleibt die bisherige Jahresbilanz von Januar bis August weiterhin positiv. Denn es gab insgesamt Zuwächse von 4,73 Prozent bei den Gästen und von 3,85 Prozent bei den Übernachtungen.


83 221 Gäste besuchten im August die fünf Gemeinden der Tourismusregion. Das waren 5 840 Personen oder 6,56 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei den Übernachtungen fiel der Rückgang nicht ganz so krass aus. Die 418 079 registrierten Übernachtungen bedeuteten eine Abnahme von 8 393 Übernachtungen, was einem Minus von 1,97 Prozent entspricht.

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Relativ gut hielten sich im August die Gemeinden Berchtesgaden und Bischofswiesen. In Berchtesgaden betrug das Minus bei den Gästen 4,71 Prozent, bei den Übernachtungen sogar nur 0,52 Prozent. Nach Bischofswiesen kamen zwar 7,10 Prozent weniger Gäste. Weil die aber durchschnittlich länger als im Vorjahreszeitraum blieben, reduzierte sich die Übernachtungszahl lediglich um 0,13 Prozent. Auch in Schönau am Königssee waren die Rückgänge nicht dramatisch. Einem Minus von 3,96 Prozent bei den Gästen steht ein Übernachtungsrückgang von 2,04 Prozent gegenüber.

Länger als im Vorjahresmonat blieben die Gäste in diesem August auch in den Gemeinden Ramsau und Marktschellenberg. Deshalb wirkten sich die erheblichen Gästerückgänge nicht ganz so stark auf die Übernachtungszahlen aus. Nach Ramsau kamen diesen August 15,07 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. Das Übernachtungsminus pendelte sich bei 5,32 Prozent ein. Marktschellenberg musste einen Gästerückgang von 15,59 Prozent verkraften. Die Übernachtungszahlen reduzierten sich aber lediglich um 3,78 Prozent. Ulli Kastner