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Tourismusjahr schließt mit starkem Dezember

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Die Gemeinde Ramsau hat als einzige einen minimal schlechteren Tourismusmonat Dezember als im Vorjahr hinter sich. (Foto: BGLT)

Berchtesgadener Land – Mit einem starken Dezember schloss im südlichen Berchtesgadener Land das Tourismusjahr 2017.


Die fünf Gemeinden der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee (TRBK) verbuchten zum Jahresausklang im Vergleich zum Vorjahresmonat noch einmal ein Plus von 10,94 Prozent bei den Gästen und von 8,89 Prozent bei den Übernachtungen. Dennoch bleibt die Gesamtbilanz 2017 im Talkessel mit einem Zuwachs von 2,62 Prozent bei den Gästen und einem Minus von 1,17 Prozent bei den Übernachtungen ziemlich durchwachsen.

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Einzig die Gemeinde Ramsau hat einen – minimal – schlechteren Tourismusmonat Dezember als im Vorjahr hinter sich. Im Bergsteigerdorf registrierte man 0,34 Prozent weniger Gäste und 0,27 Prozent weniger Übernachtungen. Eine touristische »Jahresendrallye« hat die Gemeinde Schönau am Königssee hinter sich. Das Plus bei den Gästen betrug satte 18,40 Prozent, die Übernachtungszahlen stiegen um 10,39 Prozent.

Auch Vermieter und Gastronomen in Berchtesgaden können sich freuen. Zu Buche schlagen hier Zuwächse von 10,49 Prozent bei den Gästen und von 9,40 Prozent bei den Übernachtungen.

Durch eine gestiegene Aufenthaltsdauer konnten in Bischofswiesen die Übernachtungen kräftiger gesteigert werden als die Gästeankünfte. Bei den Gästen registrierte man ein Plus von 4,83 Prozent, während die Übernachtungen um 11,74 Prozent zulegten.

Ähnlich die Entwicklung in Marktschellenberg, wo die Gäste durchschnittlich ebenfalls ein wenig länger blieben. In der Marktgemeinde machten im Dezember 2,83 Prozent mehr Gäste Urlaub als im Vorjahresmonat. Sie sorgten gleichzeitig für einen Übernachtungsschub von 10,68 Prozent. Insgesamt war das Tourismusjahr 2017 in der TRBK von starken Schwankungen geprägt, teilweise bedingt durch die sich verschiebenden Ferien. Auffallend ist auch die insgesamt wieder gesunkene durchschnittliche Aufenthaltsdauer. Sie ging von 4,42 Tagen auf 4,25 Tage zurück. Ulli Kastner

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