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Umplanung zugestimmt

2.5
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Ramsau – Nach kleinen Planänderungen war das Wasserkraftwerk am Felsentor einmal mehr Thema im Ramsauer Gemeinderat. Bürgermeister Herbert Gschoßmann stellte fest, es solle möglichst keine Grundsatzdiskussion für und wider Wasserkraft geben; diese sei in den vergangenen Wochen mehrmals ausführlich geführt worden. Die Umplanung vom 20. Oktober sieht nun laut Verwaltungsleiter Martin Willeitner die Schaffung einer Durchgängigkeit für die Fische vor. Zudem solle das Bachbett auf Dauer von Bauwerken verschont und rekultiviert werden.


Franz Schwab (CSU), bezeichnete die bisherige Ausführung des Baus als »gewaltig«. Er sei so gestaltet, dass von der Straße aus fast nichts zu sehen sei. Die Hydraulik sei »idiotensicher«, die Planung insgesamt sehr gut. Kritischer äußerte sich Richard Graßl: Er sehe ein optisches Problem durch die Höhe des Bauwerks. Wasserkraft sei grundsätzlich gut, ihm sei jedoch das Landschaftsbild wichtiger als die Schaffung der Durchgängigkeit. Für seinen Geschmack solle der Betonteil nicht über die Straßenkappen oder den Fußweg hinausragen. Graßl stellte einen dementsprechenden Ergänzungsantrag, der jedoch nur zwei Befürworter fand. Der Umplanung stimmten die Gemeinderäte mit zwei Gegenstimmen zu. ms

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