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Unbelehrbar: Afrikaner wollte fünfmal illegal einreisen

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Die Freilassinger Bundespolizei hat am Mittwoch drei Afrikaner hinter Gitter gebracht. Es handelt sich um zwei Marokkaner und einen Algerier.


Wegen unerlaubter Einreise nach Deutschland waren die Männer bereits mehrfach angezeigt worden. In den Abendstunden kontrollierten die Bundespolizisten am Bahnhof Freilassing drei afrikanische Personen. Ein 22-Jähriger wies sich mit seiner österreichischen Asylkarte aus.

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Bei einer genaueren Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der junge Mann bereits häufiger wegen unerlaubter Einreise angezeigt und nach Österreich zurückgeschickt worden war. Selbst eine dreimonatige Haftstrafe Anfang 2016 führte scheinbar nicht zur Einsicht. Nachdem der Marokkaner nachweislich zum fünften Mal versuchte, unerlaubt nach Deutschland zu gelangen, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Laufen erneut im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens vorgeführt. Die Richterin verhängte die höchstmögliche Freiheitsstrafe von sechs Monaten.

Vier Monate Gefängnis

Für vier Monate ins Gefängnis muss auch sein 26-jähriger Landsmann. Er war im vergangenen Jahr bereits von der Bundespolizei in die Schweiz zurückgeschickt und später durch die Ausländerbehörde abgeschoben worden. Der dritte im Bunde, ein Algerier, versuchte ebenfalls zum wiederholten Mal unerlaubt nach Deutschland zu gelangen. Er wurde zu zwei Monaten Haft verurteilt. Die Bundespolizisten lieferten den 22-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Bernau ein.