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Ungiftige Farbe im Königssee: Uranin färbt Wasser grün

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Ohne Folgen für den Königssee dürfte die Einleitung der „grünen Flüssigkeit“ von Freitag sein. Das bestätigte das Wasserwirtschaftsamt in Traunstein. Foto: Pfeiffer

Schönau am Königssee – Untersuchungen des Landesamts für Umwelt bestätigen, dass Uranin die leuchtend grüne Färbung im Königssee am vergangenen Freitag auslöste.


Uranin ist ein biologisch unbedenklicher, fluoreszierender Farbstoff, der vor allem zur Untersuchung von Grundwasserströmen und Abflussrichtungen eingesetzt wird, aber auch Anwendung findet zum Einfärben von Schaumbädern, Badezusätzen, Shampoos, Kosmetika und Frostschutzmitteln.

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Die Färbung im Mündungsbereich des Pletzgrabens sorgte für viel Aufsehen. Erste Untersuchungen der Wasserproben Anfang der Woche am Wasserwirtschaftsamt Traunstein ergaben schon, dass wahrscheinlich keine Gefahr bestand. Nun hat sich auch die Vermutung zur Ursache der Färbung bestätigt. Das Landesamt für Umwelt in Augsburg hat die Wasserprobe mit einem aufwendigen Analyseverfahren namens »LC/MC: Flüssigkeits-Chromatographie mit nachgeschalteter Massenspektrometrie« untersucht und Uranin in einer sehr niedrigen Konzentration von etwa 50 Mikrogramm pro Liter nachgewiesen. Eine weitergehende Untersuchung zur Ermittlung der Herkunft des Uranins – zum Beispiel aus Kühlerfrostschutzmittel – war wegen des bereits sehr niedrigen Uranin-Gehaltes nicht erfolgsversprechend. fb