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Urkundendelikt und lange Haftstrafe - Bundespolizei nimmt Albaner und Kroaten fest

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Foto: Bundespolizei

Schwarzbach – Am Dienstag (14. August) hat die Bundespolizei Freilassing bei den Grenzkontrollen einen 59 Jahre alten Kroaten festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Er sitzt nun für längere Zeit hinter Gittern.

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In den frühen Morgenstunden haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach einen kroatischen Staatsangehörigen kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien schlug der Polizeicomputer Alarm. Das Landgericht Lübeck hatte den Mann wegen Misshandlung Schutzbefohlener im Jahre 1997 zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach vier Jahren war der Kroate in sein Heimatland ausgewiesen worden. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hatte daraufhin Haftbefehl erlassen um bei einer erneuten Einreise des 59-Jährigen nach Deutschland die verbleibende Restfreiheitsstrafe von 537 Tagen zu vollstrecken. Nun ging der Straftäter den Freilassinger Bundespolizisten ins Netz. Die Fahnder nahmen den Mann fest und verbrachten ihn zur Bundespolizeiinspektion nach Freilassing.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen haben die Beamten den Kroaten in die Justizvollzugsanstalt nach Bad Reichenhall eingeliefert. Hier muss der Verurteilte seine Reststrafe von knapp eineinhalb Jahren absitzen.

 

Albaner wegen versuchter unerlaubter Einreise und Urkundendelikt festgenommen

Schwarzbach - Am Mittwoch (15. August) haben die Freilassinger Bundespolizisten einen 25-jährigen Albaner festgenommen. Der Mann hatte sich bei der Einreisekontrolle an der Grenzkontrollstelle auf der A8 mit einem gültigen albanischen Reisepass ausgewiesen. Bei genauer Betrachtung des Dokumentes und der darin angebrachten Einreisestempel entdeckten die Fahnder aber eine Unregelmäßigkeit. Sie stellten fest, dass der Südosteuropäer sich zuvor zu lange im Schengenraum aufgehalten hatte. Er hatte den zulässigen Zeitraum von drei Monaten überschritten. Die Bundespolizei nahm den Mann wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland fest und brachte ihn zur Dienststelle nach Freilassing.

Bei der Durchsuchung auf der Dienststelle haben die Bundespolizisten bei dem Albaner zudem eine italienische Identitätskarte aufgefunden. Als sie das Dokument überprüften, stellten die Beamten fest, dass der 25-Jährige versucht hatte, einen auf der Rückseite angebrachten Vermerk zu manipulieren, wonach er lediglich berechtigt ist, sich in Italien aufzuhalten, nicht aber in andere Länder zu reisen. Diesen Hinweis hatte der Albaner durch Radierung abgeändert, um sein Reiserecht über die italienischen Grenzen hinweg zu erlangen.

Die Bundespolizei Freilassing stellte die Identitätskarte sicher und wies den Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurück. Die Bundespolizisten zeigten den Albaner wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland und wegen verschaffen falscher amtlicher Ausweise an.